Yoga-Fan Gil Ofarim macht jetzt Werbung für Fitness-Produkte

Gil Ofarim macht gern Yoga – und das nutzt nun auch ein Hersteller von Proteinpulver für sich.

ROLLING STONE Badge
Empfehlungen der Redaktion

Im Dschungel war es eine der leiseren, fast beiläufigen Erzählungen: Gil Ofarim erklärte in den wenigen Momenten, in denen er über sich sprechen wollte, dass Yoga sein Leben stark geprägt habe. Er soll sogar einmal mit dem Gedanken gespielt haben, eine Ausbildung zum Yogalehrer zu starten. Nun, wenige Wochen nach seinem Auftritt bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, scheint sogar ein passender Werbepartner beim Dschungelkönig 2026 angeklopft zu haben.

Gil Ofarim: Yoga-Posen für einen Proteinpulver-Hersteller

In einem Post auf Instagram macht Gil Ofarim Werbung für das Proteinpulver eines Schweizer Herstellers. Im Video macht er ein paar Yoga-Posen, mischt sich einen Shake an und trinkt diesen vor der Kamera. Dazu kündigt er in der Videobeschreibung ein Gewinnspiel an. Ein klassisches Influencer-Setup also, das dem Musiker ein paar zusätzliche Einnahmen bescheren dürfte.

Auch im Camp hat sich Gil Ofarim mit Atemübungen und Routinen immer wieder beruhigt. Yoga als Gegenentwurf zum „Rock’n’Roll-Lifestyle“, das ist auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches. Und dass der Musiker seine Popularität als Dschungelkronenträger nun dafür nutzt, auch Werbe-Deals an Land zu ziehen, scheint mit seinem bisher verkörperten Image als Reality-Show-ferner Künstler nicht im Widerspruch zu stehen.

Der Musiker zeigte sich im Camp als geerdet, reflektiert und kontrolliert, machte allerdings auch immer wieder deutlich, dass er über den Dingen steht – zum Beispiel, indem er Streitigkeiten, die ihm zu billig erschienen, mit einem bedeutungsschwangeren „Mein RTL“ in die Kamera kommentierte. Das Eins und Eins des Influencer-Marketings scheint er sich von seinen Kolleginnen und Kollegen allerdings doch abgeschaut zu haben.

Gewinnspiele sind okay – Medienberichte über Ofarim aber nicht?

Vor Kurzem echauffierte sich Gil Ofarim auch über Medien, die über ihn berichten: „Überschriften sind Überschriften, Clickbaiting ist Clickbaiting. Wenn irgendwo eine krasse Überschrift steht, wollen die nur, dass ihr auf diesen Artikel klickt.“ Mit den Schlagzeilen selbst hätten die Artikel oft nichts zu tun, meint Ofarim – so funktioniere das System im Zeitalter von Social Media eben.

Kristina Baum schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.