Zu revolutionär: Warum Nirvanas Musik nichts für die Werbung ist


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Kurt Cobain dürfte das bestimmt freuen- Branchenexperte Martin Bandier bescheinigte seinen Songs unlängst: „Die Musik von Nirvana ist zu revolutionär, das macht es schwer sie in der Werbung einzusetzen – während es tonnenweise andere Bands gibt, deren Musik das kann“. So ärgern sich die Verantwortlichen von Primary Wave Music Publishing vermutlich mittlerweile schwarz.

Vor drei Jahren kauften sie Kurt Cobains Witwe Courtney Love die Nirvana-Songrechte ab- für 50 Millionen Dollar. Ihr bisher mit den Songs erzielte Profit beläuft sich dagegen auf etwas mehr als 2,3 Millionen Dollar. Ein denkbar schlechtes Geschäft. Auch außerhalb der Werbung scheint das Unternehmen kein Glück zu haben. So verkaufte es gerade mal eine Lizenz an die Spielehersteller von „Guitar Hero“- und zwar „Breed“ für 50.000 Dollar. Zum Vergleich: Für 24 Aerosmith-Songs zahlte der Gamehersteller Activision Blizzard fünf Millionen Dollar.