Kid Kopphausen: Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen im Videointerview
Kürzlich erschien "I" - das gemeinsame Album von Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen, das sie unter dem Namen Kid Kopphausen veröffentlichten. Am 16. und 17. November sind sie bei unserem Hausfestival zu Gast. Wir trafen die beiden zum Gespräch.
Foto:
Rolling Stone
Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen alias Kid Kopphausen mit Interviewgast
Man erkennt es ja schon am Foto: Der Rolling Stone, Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch (und der Hund Panini) verstehen sich prächtig. So wurde unser Interview, das wir in einem Park in Berlin-Mitte (ausgerechnet!) filmten, nicht zur bissigen, mies gelaunten Frage-Antwort-Schießerei sondern zu einem Stück (hoffentlich) unterhaltsamen Plauderjournalismus'.
Im letzten Jahr war Gisbert zu Knyphausen übrigens privat zu Gast bei unserem Rolling Stone Weekender - in diesem Jahr muss er wieder auf die Bühne. Und freut sich sehr drauf, wie er uns nach dem Interview verriet. Gleiches gilt für seinen Kreativpartner, der sich vor allem darauf freut, mal wieder seine Kumpels von Calexico live zu sehen.
Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder Acts des diesjährigen Festivals vorstellen.
Am 16. und 17. November findet wieder der Rolling Stone Weekender im Ferienpark Weissenhäuser Strand statt. Zum Einstimmen gibt es hier unsere Themenseiten mit Texte und Videos rund um unser Hausfestival.
Nils Koppruch - einst bei Fink - und der von uns stets geschätzte Gisbert zu Knyphausen veröffentlichen im August unter dem Namen Kid Kopphausen ein gemeinsames Album. "I" kommt Mitte August, die Tour folgt im November. Nun gibt es erste Höreindrücke.
Am Freitag erscheint das gemeinsame Album von Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch. Für "I" nennen die beiden sich Kid Kopphausen. Ein schöner Anlass, um hier noch einmal auf unsere große Reportage über Gisbert zu Knyphausen zu schauen, für die wir ihn ein Jahr lang begleiteten.
Beziehungen, sagt man, ermöglichen einen neuen Blick auf die Dinge des Lebens. Plötzlich sieht man alles durch eine gemeinsame Brille, nimmt die Welt um sich herum anders wahr, begreift Zusammenhänge, die einem vorher verschlossen waren. Die Freundschaft zwischen den Liedermachern Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen hat schon weit vor dieser Kooperation ihren Ursprung. Die Bewunderung der beiden für das Werk des jeweils anderen klang schon immer durch, Koppruch spielte bei Knyphausen-Konzerten im Vorprogramm, manchmal teilte man sich Bühne und Mikrofon. Die Vereinigung zum gemeinsamen Projekt, die sich so schön im Namen Kid Kopphausen manifestiert, schien also nur eine Frage der Zeit. Auch wenn sich auf "I" leicht identifizieren lässt, wer welches Stück verfasst hat, ist das Album trotzdem (fast) eine Band-Platte geworden, auf der die teils arg unterschiedlichen Klang- und Gedankenwelten von Koppruch und zu Knyphausen erstaunlich gut fusionieren. "Hier bin ich" rumpelt los wie...