Farewell 2012

Das Jahr der jungen Frauen

Birdy, Cold Specks, Dionne Bromfield und natürlich Lana Del Rey - nur vier der jungen Frauen, die 2012 sehr erfolgreich die Popwelt aufgemischt haben. Im Rahmen unseres Jahresrückblicks haben wir hier noch einmal die besten Features über die jungen Damen hervorgeholt.
Foto:
Nicole Nodland
Bitte recht schüchtern: Lana Del Rey mal nicht als Bad Girl.

Auf den Webseiten von Musikexpress, Rolling Stone und Metal Hammer schauen wir während unserer Aktion "Farewell 2012" täglich auf das Musikjahr 2012 zurück. Sie können dabei jeden Tag Preise gewinnen. Hauptpreis: Hurricane-Festival-Tickets, eine "Star Wars"-Saga-Box und ein Avinity Cinch-Stereo-Kabel. Alle Infos und die jeweilige Gewinnfrage finden Sie hier.



Ein Treffen mit Birdy: Kunst kommt später

Mit 15 Jahren wurde Birdy bereits ein Popstar - ihre erste goldene Schallplatte hat die britische Sängerin verschenkt. Am Donnerstag beschallte ihr Cover "People Help The People" den "Red Nose Day".

Tags: Birdy / Love / Warner

Birdy 2 Stars

Birdy

Einst hat eine zehnjährige Andrea Jürgens mit "Und dabei liebe ich euch beide" Schlagerfans zu Tränen gerührt, und eben erst brachte die gleichaltrige Jackie Evancho, Puccinis Arie "O Mio Babbino Caro" singend, Opernliebhaber aus der Fassung. Jasmine van den Bogaerde, die Birdy genannt wird, ist zwar schon 15, aber auch sie verzückt mit fester Zahnspange und kindlich-altklugem Vortrag emotional aufgeladenen Songmaterials – diesmal das Indie-Pop-Klientel.
"And I’ll be anything you ask and more", singt die Britin zur Eröffnung ihres Debüts in einer den dynamischen Sprüngen beraubten Version des Phoenix-Songs "1901". Und tatsächlich verdingt sich Birdy auf der Platte als Projektionsfläche. Ihr gefühliger Tonfall bleibt dabei stets der gleiche. Bon Ivers "Skinny Love" wird ebenso zur zittrig inszenierten Klavierballade wie der mit zu viel Pathos und Streichern vorgetragene Cherry-Ghost-Hymnus "People Help The People". Das Beste am Album ist sowieso die Songauswahl, die einige der schönste...

Cold Specks geben Live-Debüt in Berlin

Sebastian Zabel war beim gestrigen Konzert der Sängerin Al Spx alias Cold Specks im Berliner Privatclub. Hier der Nachbericht, Live-Videos vom Abend und der Free-Download-Song "Holland".

Tags: Cold Specks / Holland / I predict a graceful Expulsion / Mute

Cold Specks 3.5 Stars

I Predict A Graceful Expulsion

Es schien, als sei das Gut-Singen-Können mit Alison Moyet und
Pat Benatar irgendwann in den 80er-Jahren verschwunden; als
Kriterium im Popdiskurs taugte es sowieso nicht. Doch die große
Stimme erlebt in diesen Tagen eine Renaissance. Ob vor Pathos
wackelnd wie bei Beth Ditto, von Kunst und Understatement gesättigt
wie bei Julia Holter – oder eben pur aus eigenem Vermögen schöpfend
wie bei Al Spx, der 23-jährigen in London gestrandeten
Afro-Kanadierin.
Und tatsächlich: Sie ist verdammt beeindruckend, diese zwischen
Blues, Gospel und Soul oszillierende Stimme, die ein bisschen an
die schwarze Folksängerin Odetta erinnert, die in den 50er- und
frühen 60er-Jahren Dylan-Songs mit tiefem Vibrato schmetterte, nur
dass Al Spx’ Stimme weniger akrobatisch ist, eher rau und klar und
unverstellt.
Aber diese souveräne Stimme ist auch das Problem des Albums: Die
aus Cello, Gitarre, Saxofon und ein bisschen Schlagzeug bestehende
Band unterwirft sich ganz ihrer Wirkung. Cold Specks klingen nach
adapt...

Tags: Al Spx / Cold Specks / Holland / I predict a graceful Expulsion

Jugend musiziert: So waren die Debüt-Konzerte von Birdy und Dionne Bromfield

Eine erstaunliche Konstellation, die sich da am gestrigen Abend in Berlin bot: Die beiden Groß-Label Warner und Universal luden am selben Abend zu exklusiven Showcases ihrer vielleicht jüngsten Schützlinge: Birdy (15) und Dionne Bromfield (16).

Tags: Amy Winehouse / Birdy / Bon Iver / Dionne Bromfield / Good For The Soul / Skinny Love

Dionne Bromfield im Videointerview.

Ihre Taufpatin Amy Winehouse war zugleich ihr lautester Fürsprecher. Zu Recht: Die gerade erst 16 gewordene Dionne Bromfield legt mit ihrem Album "Good For The Soul" erstaunlich reifen Soulpop vor.

Tags: Amy Winehouse tot / Dionne Bromfield / Good For The Soul / Introducing... Dionne Bromfield

Balzerblues mit oOoOO, Dean Blunt and Inga Copeland und Poliça

Jens Balzer, Redakteur im Feuilleton der "Berliner Zeitung", ist einer der besten und umstrittensten Popjournalisten des Landes. Die erste Folge seiner neuen Kolumne für den ROLLING STONE widmet sich dem Hall im Pop.

Tags: Balzerblues / Black Is Beautiful / Dean Blunt and Inga Copeland / Give You The Ghost / Jens Balzer / oOoOO / Our Love Is Hurting Us / Poliça

Channy Leaneagh von Poliça über ihren Besuch an der Ostsee – und die Musik

Nicht nur der Auftritt auf dem Rolling Stone Weekender überzeugte, auch privat weiß Channy Leaneagh von Poliça zu imponieren. Wir trafen sie während des Festivals zum Interview. Warum sie Pferdesticker an den Händen trug, ist nur eine der vielen Sachen, die wir da erfuhren.

Tags: 2012 / Channy Leaneagh / Poliça / Rolling Stone Weekender / Video-Interview

Lana Del Rey: "Meine Lippen sind echt."

Am 27. Januar erscheint endlich "Born To Die" von Lana Del Rey - und während die einen das Album sehnlichst erwarten, haben viele die junge Künstlerin schon wieder über. Wir sprachen mit ihr über genau dieses Phänomen und über die Gerüchte, die über sie im Netz kursieren.

Tags: Blue Jeans / Born To Die / Lana Del Rey / Video Games

Lana Del Rey: Gesammelte Meinungen zu "Born To Die"

Knapp eine Woche ist Lana Del Reys Debütalbum "Born To Die" nun auf dem Markt. Vor dem Hintergrund dieser nun tatsächlichen Neuerung haben wir einmal den Rundumblick gewagt - was ist vom Hype geblieben? Wer ist überzeugt? Wer nicht?

Tags: Born To Die / Lana Del Rey

Lana Del Rey und ihr vergeigter Fernseh-Liveauftritt bei "Saturday Night Live"

Am vergangenen Samstag performte Lana Del Rey live in der US-Show "Saturday Night Live" und legte einen Auftritt hin, der so manchen zur Häme motivierte.

Tags: Born To Die / Lana Del Rey / Saturday Night Live

Lana Del Rey 4 Stars

Born To Die

Musikjournalisten sind normalerweise nicht so leicht entflammbar. Doch als ich im letzten Sommer Lana Del Reys "Video Games" bei YouTube entdeckte, war das schon eine Art popkulturelle Epiphanie: Die hübsche Sängerin mit den seltsam verspritzten Lippen, die grobkörnigen Retro-Bilder eines längst untergegangenen Amerikas und vor allem die schwere Süße der symphonischen Musik. All das bündelte sich zu einem melancholischen Mahlstrom, der einen tiefer und tiefer zog – dahin, wo das kollektive Unterbewusstsein schläft. Ich hatte das Gefühl, Lana Del Rey trauert um eine Kultur, die ihre Neugier und ihren Glauben an die Zukunft verloren hat.
Die Musik-Blogger hielten die Sängerin zunächst für ein überdurchschnittlich begabtes Indie-Girl aus Brooklyn. Doch inzwischen hat sich herumgesprochen, dass die 25-Jährige bereits seit zwei Jahren bei Universal Deutschland unter Vertrag ist. Glücklicherweise gab ihr die Plattenfirma viel Zeit und die richtigen Produzenten und Co-Songwriter. "Video...

Tags: Born To Die / Lana Del Rey / Video Games

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