Die ganze Rock- und Popgeschichte auf einem Klick!
von Jörn Schlüter
Foto:
Sony
The Offspring - "Days Go By"
Ob sie eigentlich noch Punk seien, fragt jemand The Offspring in einem Videointerview, das man online sehen kann. Die Befragten lachen etwas bitter und wollen nicht recht antworten – keiner hört so eine Frage gern, weil es in ihr um Treue und Verrat geht. Bei The Offspring ergibt sie aber gar keinen Sinn; die Kalifornier waren nie revolutionär und haben auch nicht so getan. Jetzt feiern sie gerade den 20. Geburtstag ihres Durchbruchsalbums "Ignite", das damals etwas Neues war, weil es zum Grunge jener Jahre passte, aber nicht so trübsinnig war. Damals entwickelte sich die Mainstream-Version des US-Punk-Rock-Revivals – daran haben The Offspring durchaus ihren Anteil.
Das neunte Album, "Days Go By", ist wie das davor und das davor und das davor, so ist das in dieser Diskografie. "The Future Is Now" rockt hart und schnell, wie vieles hier. Bei "Secrets From The Underground" scheint die Band an der oberen Geschwindigkeitsgrenze zu spielen. Der Tiefpunkt ist das alberne "Crusing California (Bumpin’ In My Truck)" – ein schlimmes Partylied, selbst wenn es ironisch gemeint ist. Besser gelingt der Titeltrack, ein hymnischer Midtempo-Rock mit fast The-Cult-artigen Gitarrenlinien – da ist es wieder, das wohlige The-Offspring-Gefühl.
Eine Überraschung ist dann doch auf der Platte: Die Band nimmt mit "Dirty Magic" einen Song von besagtem Album "Ignite" noch einmal auf. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.


Kommentare (10)
dd
Was für eine Scheiß Kritik
Assoziale Missgeburt
von willi boam am 20. Juni 2012 19:03 Uhr
?!
Es gibt kein Offspring-Album mit dem Namen "Ignite". Das besagte Album heißt "Ignition". Top recherchiert, Herr Schlüter.
von mrmoe am 21. Juni 2012 00:10 Uhr
??
review tönt besser als die bewertung. sowieso schwer auszumachen, da man kaum aufs album eingeht. keine gute review.
von sepp am 21. Juni 2012 12:00 Uhr
Hmmm
Was ist das denn für eine hingerotzte Kritik. Wird das etwa auch so abgedruckt?
von Der Dude am 21. Juni 2012 22:41 Uhr
Sowas darf fürs Rolling Stone schreiben?
1. Er kennt nicht die Geschichte. Ignite? Durchbruchalbum? Wir sagte Noodles letztens so schön: 12 Sings und nicht ein Hit. Smash war Durchbruch.
2. Das Interview missverstanden. Man wollte auf die Frage nicht Antworten? Quatsch irgendeine Punkbabd an und frag sie in sie noch Pubk sind nach 9 Alben. Frag an Besten noch nach Sellout, um dir Freunde zu machen. Die haben das ganze Punkthema 1A beantwortet. Um es hier auch mit den Worten von Noodles und Dexter zu sagen: "Fuck you." "In your face!!!"
3. Wo ist das Album wie das davor und das davor und... Der Stil ändert sich behaglich. Das ist nicht Bad Religion, das ist Offspring.
Das ist hier ist weit entfernt von einer objektiven Rezension. Das hätte ich von nem Klatschblatt erwartet. Ich hoffe irgendwann kommt der Reifeprozess bei Ihnen auch noch an. Eventuell sollten Sie sich bei Offspring eine Scheibe abschneiden. Ihre Rezension ist jedenfalls ein Fall für den Papierkorb. Papierkorb leeren? Bestätigen!
von Chrustipher Hirthe am 22. Juni 2012 02:01 Uhr
...
Entschuldigt die Rechtschreibung, war auf/mit Handy geschrieben.
von Christopher Hirthe am 22. Juni 2012 09:15 Uhr
Phil_90
Sauber recherchiert, Herr Schlüter: Zunächst mal heißt das 92er-Studioalbum der Band nicht 'Ignite', sondern 'Ignition' und das Album ist bereits HEUTE, am 22. JUNI, erschienen.
von am 22. Juni 2012 09:57 Uhr
Was bitte ist das denn?
Das hier ist die mit Abstand schlechteste Review (wenn man den Haufen Scheiße denn so nennen darf) die ich bisher lesen musste. Die Plattform wird nciht genutzt um die Platte objektiv zu bewerten, sondern um über die Band herzuziehen. Die drei Fakten die der Text enthalten soll sind alle falsch "recherchiert" ("Ignite", "Durchbruch",Aussagen in Interviews...). Ich weiß leider nicht warum man hier so einen Klotz an Doofheit veröffentlichen darf, aber "Reviews" auf dieser Seite haben für mich ab jetzt jeglichen repräsentativen Wert verloren und werden ab nun auch nicht mehr gelesen. Wie soll ich denn ein Review von einer Band die ich nicht kenne, die mich aber interessiert, als fundiert betrachten wenn ich ein review von einer Band die ich kenne lese und damit weiß aus wie viel Scheiße dieser Text besteht? Adieu Rolling Stone.
von Axo am 23. Juni 2012 12:43 Uhr
Schlüti? Come On!
Wo bleibt bitte die Objektivität? Ich bezweifel, dass sie sich mehr, als 15 Lieder dieser Band angehört haben, denn sonst würde man so eine schwache öffentliche Recherche nicht darbieten,...und das von so einem Blatt wie dem rollingstone.
Beruf verfehlt Herr Schlüter? Nicht einmal der Inhalt ist korrekt und ihre persönliche Meinung interessiert eigentlich auch niemanden. Das nächste mal bitte wieder objektiv bleiben, oder noch besser, bloß keinen Artikel mehr über irgendein Album schreiben. Danke!
von xx am 17. Juli 2012 11:19 Uhr
...
Oh je! Sehe das alles erst jetzt. Sie haben natürlich alle recht: Die inhaltlichen Fehler sind peinlich und hätten nicht passieren dürfen.
von Jörn Schlüter am 23. August 2012 18:30 Uhr