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The Great Pop Supplement
The See See - "Fountayne Mountain"
Mit ihrer ersten LP, "Late Morning Light", gelang es The See See, beinahe sämtliche Sound-Signaturen des Spätsechziger-Westcoast-Rock zumindest anklingen zu lassen, auf "Fountayne Mountain" wird nun dynamischer produziert und differenzierter psychedelisiert. Das byrdsianische Element aus melodisch euphorisierendem Jangle überwiegt noch, so auf der aktuellen Single, "Gold And Honey", sowie auf der anstehenden, "Sweet Hands". Es werden jedoch auch leisere, balladeskere Töne angeschlagen wie auf "Big Wheels" und "Fix Me Up", und am Ende dann alle Register gezogen: "The Day That Was The Day" braucht ein paar Spins, um den Verdacht sinnwidriger Überfrachtung zu zerstreuen. Einzig das wortlos nach Nirgendwo mäandernde "Sunbleached" bleibt redundant.


Kommentare (2)
Doebeling
Doebeliong halts Maul!
von deng am 26. Juni 2012 20:44 Uhr
Scheußlicher Stil
Bin vom byrdsianische Element aus melodisch euphorisierendem Jangle noch angetan.
Hier will jemand zeigen, wie gut er ist, nicht die Musik, die er bespricht. Dabei ist die sinnwidrige Überfrachtung dieses Schreibstils allerdings kein Verdacht, sondern Tatsache.
von svenkov am 01. Juli 2012 19:22 Uhr