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Lynyrd Skynyrd 2.5 Stars

Last Of A Dying Breed

VÖ: 17. August 2012 - Roadrunner

Lynyrd Skynyrd - Foto: Roadrunner Lynyrd Skynyrd - "Last Of A Dying Breed" Lynyrd Skynyrd ist ein Synonym für Southern Rock wie Tempo für Taschentuch. Längst ist die vor mehr als 40 Jahren gegründete Band vor allem ein national treasure, eine Marke, die Musik zum Selbstverständnis des traditionellen Südens. Die letzten einer aussterbenden Art? Sicher.

Neben ihrem Stolz und der programmatischen Simple-music-for-simple-minds-Haltung hat sich die Band aber noch etwas anderes bewahrt: musikalisches Vermögen. Die Blues-Riffs, die schneidigen Soli, das Honky-Tonk-Klavier, alles akkurat und krisp gespielt. Würden Medlocke, Rossington und Van Zant hier die Zügel schleifen lassen, es wäre aus mit der Institution. So aber bekommt man auch auf "Last Of A Dying Breed" die Musik, die man will (wenn man sie will). Beim Titeltrack dampfen die Slide-Gitarren, bei "One Day At A Time" tremolieren die Background-Sängerinnen – das Lied klingt wie Nickelback light, ist klassischer Hardrock ohne Blasebalg-Kompressionen und kunstfernes Editing.

Tugendhaft, natürlich, aber natürlich in seinem Klassizismus auch ungeheuer gestrig. Das nächste Lied heißt "Homegrown", die Gitarren dräuen guttural – jetzt sind wir im Van-Zant-Land, die Gegenwehr schmilzt, auch weil die Produktion druckvoll ist und keinen Widerstand duldet. Bei "Ready To Fly" ruft die sterbende Mutter den Sänger nach Hause und lässt das Leben noch einmal Revue passieren – die Gefühle sind so groß wie die Riffs ikonisch, so gehört sich das hier. Let them ride.

Beste Songs: "Ready To Fly", "Honey Hole"

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Kommentare (4)
RS für die Tonne!

Who the fuck is Jörn Schlüter?? "...Klassizismus auch ungeheuer gestrig" Wie Dylan und die Stones, STUPID!!

Kaufen, kaufen!

Was Someday "Langweiler" Jacob aus Bremen nicht gefällt, muß noch besser sein als erwartet!
Es gibt kein Lynyrd Skynyrd Album was nicht mindestens vier **** verdient hat.

RS war noch nie lesenswert!

Lese seit über 30 Jahren alle möglichen Musik Magazine. Hier mal wieder eine Bestätigung, was für einen geistigen Dünn......jemand über gute, zeitlose Rock Musik verzapfen kann. Der RS halt.

Kaum verständlich ...

Hallo? "Let Them Ride" hat er geschrieben! Ein größeres Kompliment kann man einem Südstaatler kaum machen. Der Autor kann doch kaum "vollsuupaey" schreiben. Da kommt natürlich oraler Dünnpfiff, dafür wird der Mann bezahlt. Nebenbei: geile Scheibe. Bin zwar inzwischen vom leicht verständlichen Amikram wie Lynyrd Skynyrd und ZZ Top bei Mnemic und In Flames angekommen, aber ich höre da immer noch einen lupenreinen, herlichen Rock raus. Schönes Ding.

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