007 – Lizenz zur Traurigkeit: Für Daniel Craig ist James Bond ein armes Würstchen

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007 – Lizenz zur Traurigkeit: Für Daniel Craig ist James Bond ein armes Würstchen

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In seiner Rolle als Agent 007 feierte Daniel Craig seinen großen schauspielerischen Durchbruch. Man könnte also meinen, dass er sich ganz besonders zu dieser Figur verbunden fühlt. Doch weit gefehlt.

In einem Interview mit dem „Esquire Magazine“ äußerte der 47-Jährige scharfe Kritik an dem Agenten, dem er vorwirft sexistisch und abseits von seinen zahlreichen Eroberungen höchst einsam zu sein.

In dem Gespräch über den neuen Streifen „Spectre“, der am 5. November in die Kinos kommt, bemängelte Craig die Klischees, die der Figur anhaften, und nahm sich zugleich vor, hier neue Maßstäbe zu setzen: Ich hoffe, mein Bond ist nicht so sexistisch und frauenfeindlich wie früher. Die Welt hat sich geändert.“

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Als Mensch distanzierte sich der Schauspieler stark von dem Geheimagenten. „Ich weiß nicht, ob ich sehr viel Zeit mit ihm verbringen würde. Vielleicht einen Abend. Aber der wäre zeitig zu Ende.“ Craig sprach außerdem von einer großen Einsamkeit, die Bond anhafte. „Da ist eine große Traurigkeit. Er hat diese wunderschönen Frauen, aber sie verlassen ihn alle. Und wenn ein Mann älter wird, ist das nicht das Beste.“

Anstelle von permanent wechselnden Bettgeschichten zieht es Craig im Privatleben vor, sich an eine Frau zu binden. Seit fünf Jahren ist dies Rachel Weisz. Die beiden sind seit vier Jahren verheiratet und genießen bevorzugt das Leben abseits Hollywoods.

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