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20 Jahre ROLLING STONE: So war die Buchpräsentation im Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin

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20 Jahre ROLLING STONE: So war die Buchpräsentation im Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin

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20 Jahre ist es nun schon her, seit die erste deutsche Ausgabe des ROLLING STONE erschien. 20 Jahre, in denen sich einiges verändert hat. Und genau diesen Weg von 1994 bis zum Musikmagazin von heute dokumentiert jetzt auch der 300 Seiten starke Band „Rolling Stone – Das Beste aus den ersten 20 Jahren“.

Die Redakteure Arne Willander und Maik Brüggemeyer stellten das Jubiläums-Buch mit Texten aus diesen zwei Jahrzehnten im Berliner Kulturkaufhaus Dussmann vor. Dabei berichteten sie natürlich auch von den Geschichten hinter den Artikeln, die so im Buch nicht zu finden sind.

Arne Willander ist bereits seit 20 Jahren dabei. Heute ist er stellvertretender Chefredakteur und hat die chaotischen Anfänge in Hamburg mitbekommen, als dort der Redaktion keine andere Wahl blieb, als das Erscheinen der bereits angekündigten erste Ausgabe noch nach hinten zu verschieben: Auf den letzten Drücker musste damals unter anderem noch geklärt werden, ob die Lizenz für den deutschen ROLLING STONE überhaupt vorlag und das Magazin verkauft werden durfte. „Natürlich ist es in der Rückschau eine lustige Angelegenheit, und man erzählt es als Anekdote – damals war es allerdings sehr dramatisch“, berichtet Willander.

Maik Brüggemeyer verstärkte 2001 die Redaktion. Sein Weg dorthin war allerdings nicht weniger kompliziert. Eigentlich wollte sich Brüggemeyer nur über die Auswahl der Themen beschweren und drohte damit, das Heft so bald nicht mehr zu lesen. Also schrieb er eine lange Mail an die Redaktion. Und dann kam die überraschende Antwort: „Sie haben Recht“. Arne Willander hatte ihm damals zurückgeschrieben und blieb daraufhin mit ihm in Kontakt. Mittlerweile arbeitet Maik Brüggemeyer seit über 13 Jahren beim ROLLING STONE – obwohl er eigentlich nur sein Abo kündigen wollte.

Das Jubiläums-Buch dokumentiert mit einer Auswahl an Texten und Interviews, was über diese Geschichten aus dem Redaktions-Alltag hinaus in den letzten 20 Jahren im deutschen ROLLING STONE passiert ist. Denn egal, ob Oasis, Bob Dylan, Günter Netzer, Wim Wenders oder Die Toten Hosen – sie alle haben es schon in das Heft geschafft und nun auch ihren Platz im Jubiläums-Buch.

Bei der Auswahl dieser Berichte kam es auf mehrere Aspekte an: „Einige der älteren Texte funktionieren heute nicht mehr“, erklärt Brüggemeyer. Entweder seien sie an eine bestimmte Veröffentlichung gebunden oder sie prophezeiten eine Entwicklung, die so nicht stattgefunden habe. „Erste Texte im ROLLING STONE über das Internet – was bei uns damals noch ‚Cyberspace’ hieß – könnte man heute so nicht mehr abdrucken“, erklärt er weiter. Wichtig sei außerdem gewesen, möglichst alle Bereiche abzudecken. Deswegen gibt es Texte aus den Themenfeldern Film, Literatur, natürlich Musik, aber auch Fußball.

Für die kommende Jubiläums-Ausgabe Ende Oktober hat sich die Redaktion nun noch etwas überlegt, verrät Maik Brüggemeyer am Ende der Präsentation: „Wir werden wahrscheinlich mehrere Cover vom nächsten Heft haben. Da lassen wir uns mal was einfallen“.

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