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27-Jähriger zündet Bombe auf Musikfestival in Ansbach

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27-Jähriger zündet Bombe auf Musikfestival in Ansbach

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Ein 27-jähriger Mann hat am Sonntagabend (24. Juli) beim Musikfestival „Ansbach Open“ im fränkischen Ansbach einen Sprengsatz gezündet und sich damit selbst getötet. Das teilte das bayerische Innenministerium in der Nacht zum Montag auf einer Pressekonferenz mit. 12 Personen wurden bei der Explosion, die sich nach Angeben von Innenminister Herrmann (CSU) gegen 22.10 Uhr im Eingangsbereich des Musikfestivals ereignete, verletzt – drei davon schwer. Die Menschen würden nicht in Lebensgefahr schweben, so Herrmann.

Islamistischer Hintergrund ist wahrscheinlich

Der Tatverdächtige hatte zunächst versuchen wollen, auf das Veranstaltungsgelände zu kommen, erhielt aber keinen Zutritt. Der Sprengsatz befand sich in seinem Rucksack. Mehr Opfer wären wahrscheinlich gewesen, hätte er Zugang zum Festival erhalten. Das Motiv des Attentäters sei derzeit noch unklar, so Herrmann auf der Pressekonferenz des bayerischen Innenministeriums. Ein islamistischer Hintergrund werde derzeit geprüft, gelte aber als wahrscheinlich. Herrmann: „Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich es leider für sehr naheliegend halte, dass hier ein echter islamistischer Selbstmordanschlag stattgefunden hat.“

Täter war in psychiatrischer Behandlung

Der 27-Jährige sei nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ein Mann aus Syrien, der vor zwei Jahren Asyl in Deutschland beantragt habe. Sein Antrag wurde allerdings abgelehnt, er lebe zur Zeit mit einer Duldung in Ansbach. Asylbewerber aus Ländern, in denen Bürgerkrieg herrscht, werden in Deutschland nicht abgeschoben. Der Mann sei bereits wegen Drogen- und Nötigungsdelikten aufgefallen, außerdem sei er in psychiatrischer Behandlung gewesen.

Der belgische Premierminister bezeichnete den Selbstmordanschlag indes als „Hasstat“.

Die Polizei bittet Anwohner und Festivalteilnehmer, Videos und Bilder der Tat einzureichen.

Auf dem Ansbach Open, das vom 22. bis 24. Juli stattfand, traten Bands wie voXXclub, La Goassn und Musiker wie Joris, Phillipp Dittberner und Gregor Meyle auf.

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