Guns N‘ Roses: Die 10 besten Songs im Ranking

Die zehn besten Songs von Guns N’ Roses – von „November Rain“ bis „Sweet Child O’ Mine“.

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10. „Don’t Cry“

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Als Guns N’ Roses Anfang der 1990er-Jahre nach einer Pause zurückkehrten, waren sie klug genug zu erkennen, dass sie nicht einfach „Appetite for Destruction“ neu aufnehmen konnten, wenn sie sich als Band weiterentwickeln wollten. Stattdessen verbrachten sie Monate in verschiedenen Studios in Los Angeles. Und arbeiteten an zwei Alben voller bombastischer, epischer Songs, inspiriert von Queen und Elton John.

Die zweite Single dieses Doppelalbums, „Use Your Illusion“, war „Don’t Cry“. Ein Song, der ursprünglich für „Appetite for Destruction“ vorgesehen war. Axl hing besonders an dem Stück, das von seiner Schwärmerei für die Ex-Freundin von Izzy Stradlin inspiriert war. Es existiert in unterschiedlichen Versionen auf beiden „Illusion“-Alben. Das ambitionierte Video bildet den ersten Teil einer Trilogie mit „November Rain“ und „Estranged“ – viel Glück allerdings dabei, der Handlung zu folgen.

9. „Civil War“

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Axl Rose schrieb das Instrumentalstück, aus dem später „Civil War“ wurde, während Guns N’ Roses 1988 durch Japan tourten. Zu einer Zeit, als die Band selbst kurz vor einem internen Bürgerkrieg stand. Persönliche Konflikte und Drogenprobleme traten bereits offen zutage. Als der Song 1990 beim Farm Aid erstmals gespielt wurde, zerfiel die Gruppe praktisch schon. Schlagzeuger Steven Adler wurde nach den „Civil War“-Aufnahmen gefeuert, nachdem er – zumindest laut Axl – nicht mehr in der Lage war, eine brauchbare Schlagzeugspur einzuspielen.

8. „Patience“

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Guns N’ Roses waren praktisch die größte Band der Welt, als sie im Herbst 1988 „G N’ R Lies“ veröffentlichten. Fans, die weitere Songs im Stil von „Welcome to the Jungle“ erwarteten, waren überrascht, dass die zweite Seite der Platte ausschließlich aus akustischen Stücken bestand.

Diese Seite beginnt mit „Patience“. Einer eindringlichen Ballade von Izzy Stradlin, die fast sechs Minuten dauert und ein riesiger Radiohit wurde. Der Song erreichte Platz vier der Billboard Hot 100.

7. „Mr. Brownstone“

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Während Hair-Metal-Bands wie Mötley Crüe und Poison den endlosen Party-Lifestyle des Sunset Strip verherrlichten, entschieden sich Guns N’ Roses auf ihrem Debütalbum „Appetite for Destruction“ von 1987 dafür, die traurigen Konsequenzen dieses Lebensstils offenzulegen. Nirgendwo wird das deutlicher als in „Mr. Brownstone“, der eines Abends entstand, als Slash und Izzy in einer Wohnung zusammensaßen und über ihr schwieriges Leben klagten.

„Wir saßen da und beschwerten uns. Wie Junkies das eben tun – über unsere Dealer“, schrieb Slash in seinen Memoiren. „Es beschrieb im Grunde einen typischen Tag in unserem damaligen Leben.“ Dieser Lebensstil holte sie schnell ein. Vor einer Aufführung des Songs 1989 fuhr Axl Rose seine Bandkollegen öffentlich an. Er sei es leid, dass zu viele Leute in dieser Organisation mit „Mr. verdammten Brownstone“ tanzen. Wenn sich gewisse Leute nicht zusammenreißen würden, seien dies die letzten Guns-N’-Roses-Shows überhaupt.

6. „Paradise City“

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Bevor sie berühmt wurden und alles aus dem Ruder lief, waren die fünf Mitglieder von Guns N’ Roses tatsächlich enge Freunde. In diesen entscheidenden Anfangsmonaten entstanden viele ihrer besten Songs gemeinsam. „Paradise City“ wurde eines Abends geboren, als sie nach einem Gig in einem gemieteten Van nach Hause fuhren.

„Wir tranken und spielten akustische Gitarren“, schrieb Slash. „Ich kam auf das klimpernde Intro von dem, was später ‚Paradise City‘ wurde. Duff und Izzy griffen es auf, während ich mir die Akkordwechsel ausdachte. Ich summte eine Melodie immer wieder vor mich hin, bis Axl schließlich einstieg: ‚Take me down to the Paradise City.‘“ Wer weiß, welche Songs noch hätten entstehen können, wenn sie sich nicht gegenseitig zerfleischt hätten, sobald der Ruhm einsetzte.

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