Charli XCX: Fetter Russen-Ärger nach Berlinale-Party
Charli XCX distanziert sich von mutmaßlichen Russland-Verbindungen einer Berliner Afterparty zu „The Moment“.
Charli XCX veröffentlichte am Donnerstag eine Stellungnahme, in der sie erklärte, keine Kenntnis davon gehabt zu haben, dass eine Party-Organisatorin, mit der sie zusammenarbeitete, angebliche Verbindungen zu Russland habe.
Bericht über angebliche Verbindungen
Das Nachrichtenportal „United24 Media“ berichtete am Montag, dass das Model und die DJ Anastasia Shevtsova, auch bekannt als Petit, eine Afterparty für Charli XCXs Mockumentary „The Moment“ in Berlin veranstaltet habe.
Shevtsova sei laut dem Portal die Tochter von Zhanna Shevtsova, deren Stiftung „Traditsiya“ mutmaßlich mit Wladimir Putins Präsidialfonds für kulturelle Initiativen an Projekten in von Russland besetzten Gebieten der Ukraine zusammenarbeite. Das Portal behauptete zudem, Petit habe in den Jahren seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 Teile der von Russland besetzten Gebiete bereist.
„Zur Klarstellung: Weder ich noch mein Team wussten von irgendwelchen angeblichen Verbindungen rund um die Party in Berlin“, schrieb Charli XCX in einer in ihrer Instagram-Story veröffentlichten Erklärung. „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um zu sagen, dass ich gegen die vom russischen Staat in der Ukraine begangenen Gräueltaten stehe und mich mit dem Volk der Ukraine solidarisiere.“
Stellungnahmen beider Seiten
Auch Petit veröffentlichte eine Erklärung, in der sie sich von jeglichen Verbindungen zu russischer Unterdrückung distanzierte. „Meine Familienmitglieder leben in Russland, Belarus und der Ukraine“, schrieb sie in einem Instagram-Post. „Die aktuelle Tragödie betrifft mich persönlich und zutiefst. Ich würde niemals jemandem Schaden, Gewalt oder Leid wünschen.“
„The Moment“ feierte Ende Januar in den USA Premiere, zwei Wochen vor der Veröffentlichung von „Wuthering Heights“, einem Film mit einem Soundtrack von Charli XCX. ROLLING STONE rezensierte den Film beim Sundance Festival. „Es ist schwer, etwas zu parodieren, das ohnehin schon so überdreht ist, doch das hier wirkt, als würde es nur an der Oberfläche des pausenlosen Chaos einer Welttournee kratzen, die sich um eine hedonistische und zugleich sensible Künstlerin dreht, umgeben von Branchenhaien und Schleimern“, schrieb Kritiker David Fear.