Trump droht Iran zu Ostern: „Öffnet die F-ckin‘ Straße, ihr verrückten Bastarde“

Trump drohte dem Iran am Ostersonntag auf Truth Social mit Militärschlägen gegen Kraftwerke und Brücken – und ließ dabei ein seltenes präsidiales F-Wort fallen.

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US-Präsident Donald Trump begrüßte den Ostersonntag mit einer Drohung an die iranische Regierung: Sie solle „die verdammte Straße [von Hormuz] öffnen, ihr verrückten Bastarde“.

In einem Truth-Social-Post, der noch vor seinem eigentlichen Ostervideo erschien, ließ Trump ein für einen Präsidenten seltenes Schimpfwort fallen: „Dienstag wird der Tag der Kraftwerke und der Brücken, alles in einem, im Iran. Sowas hat es noch nie gegeben!!! Öffnet die Fuckin‘ Strait, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – Schaut’s euch einfach an!“

Seinen Ausbruch schloss Trump mit den Worten „Lob sei Allah“ ab.

Reaktionen aus den eigenen Reihen

Der Ton der Botschaft war selbst einigen Republikanern zu viel. Die ehemalige Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene schrieb in sozialen Medien: „Jeder in seiner Regierung, der behauptet, Christ zu sein, muss auf die Knie fallen und Gott um Vergebung bitten, aufhören, den Präsidenten anzubeten, und in Trumps Wahnsinn eingreifen. Ich kenne euch alle und ihn – er ist dem Wahnsinn verfallen, und ihr alle seid mitschuldig.“

Anthony Scaramucci ergänzte: „Genau an diesem Punkt dachten unsere Gründerväter, das Beste sei es, einen Verrückten, der das höchste Amt innehat, abzusetzen. Mit dem 25. Zusatzartikel wurde das formalisiert – aber heute sollten weitaus mehr Menschen die Absetzung dieses Mannes fordern.“

Trump hatte dem Iran zuvor eine Frist bis Dienstag gesetzt, um die Straße von Hormuz wieder zu öffnen und die Blockade der Schifffahrt auf dieser Ölroute zu beenden – andernfalls werde das Militär Irans Kraftwerke und Brücken ins Visier nehmen.

„Wenn sie nicht einlenken, wenn sie die Straße geschlossen halten wollen, werden sie jedes Kraftwerk und jede sonstige Anlage im ganzen Land verlieren“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“ am Sonntag.

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil