Lizzo feiert Geburtstag mit der Ankündigung ihres neuen Albums „Bitch“
Das Album erscheint am 5. Juni – und tritt an die Stelle des offenbar verworfenen „Love in Real Life“.
Lizzo ist endlich bereit, ihr neues Album zu veröffentlichen: Der Popstar hat bekannt gegeben, dass ihre fünfte LP, „Bitch“, am 5. Juni erscheinen wird.
Auf Instagram teilte Lizzo den Albumtitel und das Erscheinungsdatum sowie das Cover-Artwork: eine Hand, die den Mittelfinger zeigt – wobei der besagte Finger durch ein strahlendes Foto von Lizzo ersetzt wurde, die lachend die Arme in die Höhe reißt. „Happy birthday to me!“, schrieb Lizzo in der Bildunterschrift, denn heute, am 27. April, ist tatsächlich ihr Geburtstag. „Wanna get me a gift? Pre-order my album baby!!!!“
Lizzo veröffentlichte außerdem die Tracklist von „Bitch“ – allerdings gibt es noch keine weiteren Angaben zu Features oder möglichen Kollaborationen. „Bitch“ ist Lizzos erstes reguläres Soloalbum seit vier Jahren, nach „Special“ aus dem Jahr 2022, sowie nach ihrem Mixtape „My Face Hurts from Smiling“ aus dem Jahr 2025.
Das Ende von „Love in Real Life“
„Bitch“ tritt damit an die Stelle von „Love in Real Life“, dem Album, das Lizzo erstmals im Februar 2025 angekündigt hatte. Damals veröffentlichte sie zwei Singles – den Titeltrack und „Still Bad“ – und performte einen dritten unveröffentlichten Song, „Don’t Make Me You Love U“, bei „Saturday Night Live“. Doch die Singles ernteten heftige Kritik und schlugen in den Charts keinerlei Wellen; das Album erschien nie.
In einem großen Porträt im „New York Magazine“ äußerte Lizzo im vergangenen Jahr Unmut über die frühen Singles: „Still Bad“ sei „overproduced“ und „overthought“ gewesen, und beide Songs – „Still Bad“ wie „Love in Real Life“ – seien bereits 2022 geschrieben worden. „Bis 2025 hatte ich mich verändert, die Welt hatte sich so sehr verändert, und so vieles war passiert“, sagte Lizzo. „Nicht dass ich mich von dem, was ich veröffentlicht habe, losgelöst gefühlt hätte, weil ich es selbst erschaffen habe – aber es entsprach einfach nicht dem, was ich gerade fühlte. Ich dachte: ‚Ich muss die Dinge anders angehen, ich weiß noch nicht wie, aber ich werde einfach meinen Instinkten folgen.’“
Statt „Love in Real Life“ brachte Lizzo letzten Juni das raplastige Mixtape „My Face Hurts From Smiling“ heraus. In einem Interview mit dem ROLLING STONE sprach Lizzo darüber, wie sie sich einen Teil des verlorenen Selbstvertrauens zurückerobert habe und dass ihr nächstes Album „etwas düsterer“ werden und „die dunklen Zeiten“ thematisieren solle – womit sie offenbar auf den laufenden Rechtsstreit mit ehemaligen Tänzerinnen anspielte, die ihr Belästigung vorwerfen. (Lizzo hat die Vorwürfe bestritten.)
Alles neu auf „Bitch“
Unklar ist, wie viel des Materials auf „Bitch“ ursprünglich für „Love in Real Life“ gedacht war oder ob Lizzo das Album von Grund auf neu aufgestellt hat. Den Albumtitel verdankt die LP einem Song namens „Bitch“, den Lizzo im ROLLING-STONE-Interview bereits angeteasert, aber noch nicht veröffentlicht hat. „Love in Real Life“ und „Still Bad“ tauchen auf der Tracklist nicht auf – dafür aber „Don’t Make Me Love U“, das letzten Monat offiziell als Single erschienen ist und nun Teil des Albums wird.