Rolling Stones: Warum Robert Smith auf dem neuen Album dabei ist

Auf der Album-Release-Party mit Conan O'Brien verrieten die Rolling Stones auch, dass einige Gast-Stars an der Produktion. beteiligt waren.

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Am Dienstag (05. Mai) präsentierten die Rolling Stones in New York ihre neues Album „Foreign Tongues“. Es gab die neue Single „In The Stars“ zu hören und einen launigen Talk mit Comedian Conan O’Brien.

Nicht zu vergessen, dass zahlreiche A-Promis vor Ort anwesend waren (darunter auch Leonardo DiCaprio), um sich das Highlight nicht entgehen zu lassen.

Es gibt einiges zu lernen über die neuen Aufnahmen, etwa dass (wenig überraschend) Charlie Watts drauf zu hören ist, oder dass (überraschend) vier der 14 Songs, davon einer mit Paul McCartney, bereits vor den Sessions entstanden. Insgesamt brauchte die Band nur vier Wochen in einem sehr kleinen Studio, um ihr 25. Studioalbum auf Band zu bekommen.

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Keith Richards, Mick Jagger und Ronnie Wood in New York

Eine zufällige Begegnung mit Robert Smith

Eine große Neuigkeit war dann aber doch schon vor einigen Tagen, dass The-Cure-Sänger Robert Smith auf der neuen Platte zu hören sein wird. Viele Fans erstaunte das, denn eine direkte Verbindung zwischen den beiden britischen Bands gibt es nicht.

Beim Release-Event erklärte Jagger, dass es aufgrund einer ungeplanten Begegnung dazu kam. „Ich kam eines Tages zum Einsingen nach London, und da stand dieser Typ mit dem Rücken zu mir, in einem langen Mantel“, so der Sänger der Stones. „Als er sich umdrehte, war der Mantel voller Lippenstift. Ich sagte: ‚Ich habe Sie noch nie getroffen, aber Sie sind doch Robert Smith von The Cure.‘ Er sagte: ‚Ja!‘ Ich sagte: ‚Solange Sie schon mal hier sind, sollten wir gleich was aufnehmen.‘ Er sang dann einen Backing Vocal.“

Moderator O’Brien scherzte anschließend, es sei vielleicht gar nicht Smith gewesen. „Später stellt sich vielleicht heraus, er war nur wegen der Klimaanlage da“, sagte er.

Was gab es bei der Release-Party noch zu entdecken? Im nur dort präsentierten Video zu „In The Stars“ ist ein digital verjüngter 60er-Jagger zu sehen. Und Keith Richards hat es nicht so mit Mikrophonen. Einen Großteil der Zeit war er bei dem Event in einem ehemaligen Bankgebäude nicht zu verstehen (was ein wenig auch an seinem Akzent und Dauerlachen lag). Irgendwann wurde O’Brien so ungeduldig, dass er dem Gitarristen sein eigenes Mikrofon vor den Mund hielt. „Beim nächsten Mal besorgen wir Ihnen ein besseres Mikrofon“, sagte O’Brien, „oder wir kleben das an Ihr Gesicht.“

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Keine Tour der Rolling Stones in Sicht

Nicht zu vergessen: Auch wenn es sich viele wünschen, eine Tour zur LP wird es definitiv nicht geben. Offenbar gab es in diesem Punkt auch eine Art Maulkorb für den Moderator. O’Brien sprach das Thema nicht an. In den nächsten Tagen promoten die Stones ihre neuen Songs auch jeweils einzeln in den US-Talkshows. Also gibt es auch keinen Mini-Live-Auftritt.

Universal Music (C)KevinMazur

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.