Morrissey will rechtliche Schritte gegen Online-Imitatoren einleiten, die seinem Ansehen „schwer geschadet“ haben

Ein Beitrag auf der Website des Musikers behauptet, neun Personen gäben sich als Morrissey aus und agierten „im Auftrag verschiedener politischer Gruppen“ – darunter jemand mit Verbindungen zu einem ehemaligen Smiths-Mitglied.

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Morrissey meldet sich mit einem Update vom Web Sheriff – einem Unternehmen zur Bekämpfung von Piraterie, das ihm nach eigenen Angaben auf seiner Website dabei hilft, „dem schlimmsten Fall von Online-Identitätsbetrug“ auf den Grund zu gehen. Demnach gebe es „neun Personen, die sich als Morrissey ausgeben und im Auftrag verschiedener politischer Gruppen handeln.“

Der ehemalige Smiths-Frontmann hatte seine Bedenken über Imitatoren im Netz erstmals im April 2025 geäußert. Damals warnte er seine Fans über Morrissey Central davor, dass seine Identität in sozialen Netzwerken und auf gefälschten Websites missbraucht werde. In dem Beitrag hieß es: „Im Netz auftauchende Daten werden fälschlicherweise in Morrisseys Namen veröffentlicht, um den Künstler mit falschen Narrativen in Verbindung zu bringen, die darauf abzielen, seine Karriere zu zerstören.“

Morrisseys jüngstes Update vom Web Sheriff, der seinen früheren Manager Merck Mercuriadis kontaktiert hatte, macht die Sache noch undurchsichtiger. Unter den neun Personen, die den Musiker imitieren sollen, befinde sich laut einem neuen Beitrag auf Morrissey Central jemand, „der Verbindungen zu einem ehemaligen Mitglied der Smiths hatte.“ Zwei weitere stünden in Zusammenhang mit „einer generell wenig wohlgesonnenen ‚Morrissey‘-Website, die in den USA betrieben wird.“

Morrissey und der Identitätsbetrug

Der Beitrag stellt klar, dass Morrisseys Online-Präsenz ausschließlich auf Morrissey Central beschränkt sei – und betont ausdrücklich, dass er noch nie ein Smartphone besessen habe. Sein Hauptkritikpunkt an den Imitatoren sei, dass „ihre Kommentare Morrisseys Ansehen und Charakter schwer geschadet haben.“

Nun bereitet sich Morrissey darauf vor, die nächste Phase im Umgang mit einer Situation einzuleiten, die er zuvor als „einen der schlimmsten und bösartigsten Fälle, die der Web Sheriff je gesehen hat“ bezeichnet hatte.

„Die geplante Operation, um gegen die neun Personen polizeilich vorzugehen, erfordert die Beauftragung zweier Anwaltskanzleien“, heißt es in dem neuen Beitrag. „Die finanzielle Belastung durch umfangreiche und nicht nachlassende Ausgaben übersteigt Morrisseys persönliche Möglichkeiten. Der nächste Schritt wird derzeit abgewogen.“

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