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AC/DC: Angus Young über Interpretation einer „Vergewaltigungsfantasie“ auf „Power Up“


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Am 13. November erscheint mit „Power Up“ das neue Album von AC/DC (die Rezension des Albums lesen Sie HIER), und mit „Shot In the Dark“ und „Realize“ gibt es auch schon zwei Vorab-Singles.

Viele Hörer werfen der Band für Songs wie „You Shook Me All Night Long“, „Big Balls“ oder „Let Me Put My Love Into You“ gehörige Sexismus vor. Nun hat Angus Young auch zu einem Lied der neuen Platte Stellung bezogen. Ein Interviewer spricht ihn auf „Doppeldeutigkeiten“ an, die man „böswillig als Vergewaltigungsfantasien“ deuten könne: „If you reject me, I’ll take what I want“, die Stelle stammt aus dem Lied „Rejection“.

Der Gitarrist antwortet dem „Spiegel“ zunächst etwas ungeschickt, dass sich das Stück  „grade nicht um Sex“ drehe – ungeschickt oder ignorant, denn Vergewaltigung ist ja nicht Sex, sondern sexuelle Gewalt. Danach versucht Young den Song zu erklären: „Er dreht sich eher darum, dass mir auffiel, wie sehr Leute immer darauf pochen, respektiert zu werden. Aber Respekt muss man sich verdienen, indem man sich behauptet, sich gerade macht. Dieses Ungestüme mochte ich immer schon am liebsten an AC/DC.“

Er betrachte jeden Songtitel als „eine kleine Rebellion, danach haben wir immer gestrebt.“ AC/DC wollten gar nicht „so furchtbar ernst genommen“ werden. „Es ging immer auch um Übertreibung.“

Nach „Genius“ lautet die Passage bzw. der Chorus des noch unveröffentlichten Songs so:

If you reject me
I’ll take what I want
Disrespect me
And you get burned
Best keep me satisfied
Or you know I’ll eat you alive
If you reject me
I’ll take what I want


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