Alice Cooper: „Der Teufel auf meiner Schulter sagte mir, ich solle auf Elvis Presley schießen“


Alice Cooper berichtete von einem Treffen, das angeblich fast ein prominentes Todesopfer hätte haben können. So bizarr, dass es fast unglaubwürdig wirkt. Und so geht die Story, die der Sänger dem Online-Portal „The Clarion-Ledger“ mitteilte:

Der Typ mit der Schlange

Alice Cooper erhält 1971 in Las Vegas einen Anruf, dass der King of Rock and Roll sich gerne mit ihm treffen möchte, und so verabredet er sich mit Elvis Presley. Sie treffen sich im Hilton Hotel, wo Cooper im Aufzug auf Liza Minnelli, Chubby Checker und Linda Lovelace trifft – und schließlich auch Elvis dazukommt und fragt: „Hey, du bist doch der Typ mit der Schlange, oder? Das ist cool, ich finde dein Make-up und das ganze Ding echt super.“

„Los, schieß‘ ihn an!“

Anschließend betreten die beiden Musiker die Küche, wo Elvis dem Schock-Rocker etwas beibringen will: „Ich will dir mal zeigen, wie du jemandem eine Waffe aus der Hand nehmen kannst.“ Plötzlich hatte Cooper einen .38er-Revolver in der Hand, und ein merkwürdiger Gedanke blitzte auf: „Der kleine Teufel auf meiner Schulter sagte mir: ,Los, schieß‘ ihn an! Was für eine grandiose Story! Töte ihn nicht, schieß‘ ihn nur an.’“

Gegenseitige Bewunderung

Abgesehen davon, dass der Rocker der Aufforderung seines kleinen Teufelchens wahrscheinlich niemals wirklich nachgekommen wäre, war sein „Gegner“ auch einfach schneller: Elvis warf Cooper auf den Boden und nahm ihm die Waffe weg – ganz so, wie er es zuvor angekündigt hatte. Doch von einer Fehde kann nicht die Rede sein: Alice Cooper beteuert gegenüber „The Clarion-Ledger“, dass er und Elvis Presley stets eine auf Gegenseitigkeit beruhende Bewunderung für den Anderen hegten.

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Zum Buch: „I'm Every Woman“ ist Liv Strömquists dritte deutsche Publikation und eine Kompilation ihrer frühen Comics, die in Schweden Ende der Nuller-Jahre erschienen sind. Wie auch schon in ihren später geschriebenen Alben „Der Ursprung der Welt“ und „Der Ursprung der Liebe“ setzt sich Strömquist mit der oft komplizierten Beziehung zwischen Mann und Frau auseinander, wobei sie mit Hilfe von Fakten und (feministischer) Theorie versucht, die Machtverhältnisse offenzulegen. Das gelingt ihr oft scharfsinnig und beißend komisch. Manchmal schießt sie aber auch vollends über das Ziel hinaus und liefert eine nicht selten unfreiwillig komische bebilderte Variante des neusten akademischen Entwicklungsstandes der…
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