Angehörige der Astroworld-Opfer sollen sich bei Travis Scott melden


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Travis Scott bittet die Familien der Astroworld-Opfer, ihn per E-Mail zu kontaktieren. Dazu veröffentlichte das Team des US-Rappers eine Mitteilung. In der heißt es, er wolle sich „mit jeder einzelnen Familie, die von der Tragödie betroffen ist, in Verbindung setzen.“

Mittlerweile bereits neun Todesopfer durch Panik auf Scott-Konzert

Die Zahl der Todesopfer des Unglücks auf Scotts Astroworld-Festival erhöhte sich zuletzt auf neun Personen. Die Familie einer 22-jährigen Besucherin des Festivals im Houstoner NRG Park hatte zuletzt ihren Tod bekannt gegeben. Demnach erlag ihre Tochter nach tagelangem Kampf ihren schweren Verletzungen in einem Krankenhaus.

Während Scotts Headliner-Auftritt starben mehrere Menschen bei einem tödlichen Zwischenfall. Dabei begann das Publikum sich in Panik vor der Bühne zusammenzudrängen. Dies führte zu schweren Verletzungen, Kurzatmigkeit und bei einigen zu Herzstillständen. Ein neunjähriger Junge schwebt immer noch in Lebensgefahr. Er befindet sich im künstlichen Koma.

„Im Laufe der letzten Woche haben Travis Scott und sein Team aktiv nach Wegen gesucht, um mit jeder einzelnen Familie, die von der Tragödie betroffen ist, über die entsprechenden Verbindungsstellen in Kontakt zu treten“, heißt es jetzt in einem neuen Statement von Scotts Vertretern. „Er ist bestürzt über die Situation und möchte ihnen so schnell wie möglich sein Beileid aussprechen und Hilfe leisten, aber er möchte die Wünsche jeder Familie respektieren, wie sie am liebsten in Kontakt treten möchte.“

In der Erklärung werden die Familien aufgefordert, eine E-Mail an AW21information@gmail.com zu senden, wo „ein Team bereitsteht, um zu helfen“.

Aufarbeitung und Ermittlungen dauern weiter an

Nach dem Festival gab Scott in den sozialen Medien zwei getrennte Erklärungen ab. Eine kurze, schriftliche auf Twitter und ein längeres Video auf Instagram. In der ersten Erklärung sagte der Rapper, er sei „absolut am Boden zerstört“ und wolle „mit der Stadt Houston zusammenarbeiten, um zu heilen und die Familien in Not zu unterstützen“.

In der zweiten Botschaft sagte Scott, er könne sich „das Ausmaß der Situation nicht vorstellen“ und sagte, er wolle seinen Fans „immer eine positive Erfahrung mitgeben“. Er fügte hinzu: „Wann immer ich herausfinden kann, was vor sich geht, stoppe ich die Show und helfe ihnen, die Hilfe zu bekommen, die sie brauchen.“

Anfang dieser Woche kündigte Scott an, dass er für die Beerdigungskosten der Opfer des Vorfalls aufkommen werde, und gab bekannt, dass er sich mit der Beratungs-App „BetterHelp“ zusammengetan habe, um den Bedürftigen eine Online-Therapie anzubieten. Dazu wurde eine Pressemitteilung herausgegeben. Scott befinde sich „in aktiven Gesprächen mit der Stadt Houston, den Strafverfolgungsbehörden und den örtlichen Ersthelfern, um respektvoll und angemessen mit den Einzelpersonen und Familien der Beteiligten in Kontakt zu treten.“ Dies sind die ersten von vielen Schritten, die Travis als Teil seines persönlichen Versprechens, den Betroffenen während ihres Trauer- und Erholungsprozesses beizustehen, zu unternehmen plant.“

Organisatoren um Scott in der Kritik

Nach der Tragödie häufen sich in den letzten Tagen die Klagen gegen Scott, den Festivalveranstalter Live Nation und andere. Experten behaupten, dass die Organisatoren von Astroworld nicht auf die riesige Menschenmenge vorbereitet waren. Zuletzt behauptete der Leiter der Polizei von Houston, er habe gegenüber Travis Scott im Vorfeld des Festivals „Bedenken“ geäußert. Es folgten Kommentare des Feuerwehrchefs von Houston, der sagte, Scott hätte die Show früher beenden sollen. In den sozialen Netzwerken wurde Scott massiv kritisiert, die Show weitergespielt zu haben. Auch seine Teilnahme an einer Aftershowparty, die er jedoch schnell wieder verließ, wurde teils heftig diskutiert.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++


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