Video entlarvt Die Antwoord als homophob – Andy Butler beleidigt

Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de 

Nach dem Auftauchen eines Videos, das Die Antwoords Watkin „Ninja“ Tudor Jones und Anri „Yolandi“ du Toit bei einer Auseinandersetzung mit Hercules And The Love Affairs Andy Butler zeigt, wurden die Südafrikaner nun sowohl aus dem Line-up des „Louder Than Life“-Festivals im US-amerikanischen Louisville sowie des „Life Is Beautiful“-Festivals in Las Vegas gekickt.

Der rund zweieinhalbminütige Clip wurde von Die Antwoords ehemaligem Videografen Ben Crossman via Twitter veröffentlicht. Er zeigt, wie Ninja den davonlaufenden Butler attackiert und bespuckt, während Yolandi im Hintergrund homophobe Beleidigungen von sich gibt. Aufgenommen wurde es angeblich 2012 während des „Future Music“-Festivals in Australien, und obwohl das Bild zeitweise sehr verwackelt ist, können alle Beteiligten gut darauf erkannt werden.

„You need to get slapped through the face with my dick“

Inzwischen hat sich auch Ninja selbst zu den Vorwürfen geäußert. In einer auf Facebook geposteten Stellungnahme behauptet der Musiker, Crossman habe die Aufnahmen so geschnitten, dass es aussehe, als sei der Kampf von ihnen ausgegangen. Eigentlich hätten er und Yolandi sich aber nur gewehrt, nachdem Butler unter anderem zu ihnen gesagt habe: „You need to get slapped through the face with my dick.“

„Ben hat das Video offensichtlich so geschnitten, dass es so aussieht, als hätten ¥olandi und ich ein Hassverbrechen gegen eine Person begangen, weil sie schwul ist“, so Ninja. „Tatsächlich hat Ben aber selbst auf den Kerl von Hercules eingeschlagen, während er denselben Videoclip gefilmt hat“, fährt er fort.

Es habe sich nicht um ein Hassverbrechen, sondern allein um einen Streit mit jemandem gehandelt, der sie provoziert habe. „Diese Auseinandersetzung hatte nichts damit zu tun, dass der Typ schwul ist. Uns sind die sexuellen Präferenzen anderer Leute egal. Unser DJ und bester Freund DJ HITEK ist homosexuell, genau wie viele andere Mitglieder unserer Crew“, stellt der Musiker weiterhin klar.



Studie: Musik hilft gegen Depressionen

>>> In der Galerie: Die zehn eingängigsten Popsongs seit 1940 Wir hatten ja immer schon geahnt, dass Musik glücklich(er) macht: Eine gemeinschaftliche Studie der Queen’s University, Belfast und des Northern Ireland Music Therapy Trust hat nachgewiesen, dass Musikhören auch Depressionen lindern kann. In der Studie verglichen die Forscher zwei Gruppen aus Kindern und Jugendlichen, die an Depressionen litten. Eine Gruppe erhielt eine konventionelle therapeutische Behandlung, die andere zusätzlich Musiktherapie. Wie sich herausstellte, zeigte jene Gruppe, die auch musiktherapeutische Unterstützung erhielt, ein im Vergleich zur anderen Gruppe deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und spürbar weniger depressive Symptome; zudem verbesserten sich Kommunikationsfähigkeit und Interaktion.…
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