Artist’s Choice: Dan Auerbach von den Black Keys über The Growlers



Von allen neuen Bands höre ich zurzeit am liebsten The Growlers aus Costa Mesa, Kalifornien, sowie Chicano Batman aus L.A. und den Rapper Danny Brown aus Detroit. Aber am interessantesten sind die Growlers. Sie erfüllen das kalifornische Klischee: Sind alle jung und gehen regelmäßig surfen. Ihre Musik ist ein sonderbarer und sehr eigener Hybrid aus Surf-Gitarren, Dub, Reggae und diversen Sounds. Der Sänger Brooks Nielson schreibt ganz großartige Texte und ist ein formvollendeter Crooner.

Zusammengefasst machen die Growlers Musik, wie ich sie in dieser Form kaum jemals gehört habe. Am ehesten könnte man sie vielleicht noch mit Tav Falco’s Panther Burns aus Memphis vergleichen. Es gibt bislang zwei Alben von den Growlers, „Are You In Or Out“ und „Tropics“, beide kann ich empfehlen.

Leider können wir immer seltener kleine, krude Bands mit auf Tour nehmen, je größer die Hallen werden. Aber als wir auf der letzten Tournee in Los Angeles gespielt haben, luden wir die Growlers ein, den Abend zu eröffnen, und das war ganz fantastisch.  Ein irrwitziger Auftritt!

The Growlers – „Little Miss Jack“:

The Growlers – „Wandering Eyes“: