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Depeche Mode: Fan-Stadtrundfahrten durch Berlin

Für Depeche Mode ist Berlin nicht nur eine Stadt. Hier haben sie noch zu Zeiten der Mauer ihr drittes Album „Some Great Reward“ (1984) fertig gestellt. Ihr Komponist Martin L. Gore entdeckte früh seine Vorliebe für die deutsche Sprache und wohnte sogar eine Zeit lang im Westteil. Mit den in den Hansa-Studios aufgenommenen Songs wie „People are People“ vollendeten die Briten ihren Aufstieg an die Spitze.

Zwischen der heutigen Hauptstadt und Depeche Mode gab es immer Verbundenheit, egal ob Ost oder West, die Musik vereinte das gespaltete Berlin. Am 7. März 1988 spielten die vier Musiker sogar in Ost-Berlin.

Von Fans für Fans

Nun bietet „Berlin Tours“ eine Sightseeing-Tour an. Die Idee: Von Fans für Fans. „Zwischen Studio und Stacheldraht“— ein Blick hinter die Kulissen des Depeche-Mode-Alltags im Schatten der Berliner Mauer“ steht in der Beschreibung.

Kooperation

Mehr Informationen und Tickets gibt es auf: www.dmtour.de

Trailer:


Kritik: Tears for Fears live in Berlin: Lass alles raus!

„Zuletzt“, sagt Roland Orzabal, „waren wir vor 30 Jahren hier. Da stand noch die Mauer!“ Sein Bassist Curt Smith ergänzt: „Und jetzt will Trump in Amerika eine neue bauen.“ Worauf Orzabal eine leichte Abwandlung des Klassikers von Dinah Washington anschlägt: „What a Diff'rence a Wall Makes!“. Ja, sie machen aus Politik Pop. Manche sagen auch, Tears for Fears stünden unter Zugzwang: Jeder weiß, dass die Zwei sich nicht wirklich verstehen, aber alle erwarten ein Album, das erste seit 2004, vor allem, weil sie neuerdings wieder touren. Andere freuen sich zumindest über die Spielereien auf der Bühne. Orzabal, wie er, anstatt…
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