Axl Rose: Twitter-Krieg mit US-Finanzminister


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Axl Rose hat auf Twitter wieder losgedonnert. Nachdem er sich zuletzt über die unbefriedigende Handhabung der Coronakrise durch US-Senator Rand Paul sowie den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom ausließ, nahm er nun den nächsten Politiker ins Visier: Finanzminister Steve Mnuchin. Aber der antwortete ihm auch.

Am Dienstag ließ der Guns-N-Roses-Sänger auf Twitter verlauten: „Es ist offiziell! Was auch immer jemand bisher über Steve Mnuchin gedacht haben mag, er ist offiziell ein Arschloch.“ Finanzminister Mnuchin, der diese Bemerkung nicht auf sich sitzen lassen wollte, antworte Rose einen Tag später. Er schrieb in einem eigenen Tweet: „Was hast du in letzter Zeit für das Land getan?“ und fügte diesem ein Emoji der US-amerikanischen Flagge hinzu.

So schnell der Twitter-Streit begonnen hatte, so schnell war dieser auch wieder vorbei. Rose sah davon ab, auf Mnuchins Tweet zu reagieren, weswegen die Debatte zumindest zwischen den beiden Persönlichkeiten – in den Kommentaren ging diese zwischen republikanischen und demokratischen Twitter-Usern weiter – ein frühes Ende nahm. Was es genau mit Rose‘ Tweet auf sich hatte, und was diesen dazu verleitete gegen den US-Finanzminister derart im Netz auszuholen, ist bisher unklar.

Kein Trump-Sympathisant

Wenn eines jedoch klar ist, dann dass Axl Rose kein Trump-Sympathisant ist. Seit dessen Wahlsieg im Jahr 2016 hat der Sänger immer wider heftige Kritik gegen den US-Präsidenten sowie seinem Kabinett geäußert. Im Jahr 2018 bezeichnete er Trump als eine Person, die „keinerlei Rücksicht auf Wahrheit, Ethik, Moral oder Einfühlungsvermögen jeglicher Art“ nehme – und beschwerte sich darüber, dass das Weiße Haus seine Songs bei politischen Kundgebungen und PR-Stunts von Donald Trump verwende.