Wegen Corona: Axl Rose (Guns N’Roses) schimpft auf US-Senator


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Axl Rose nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund – erst Recht nicht, wenn es um eine Debatte über Schutzmaßnahmen während der Coronakrise geht. Auf Twitter übte der Guns-N‘-Roses-Sänger starke Kritik an US-Senator Rand Paul. Der Politiker hatte das Verbot von Gottesdiensten am Ostersonntag in seinem Bundesstaat Kentucky für übertrieben bezeichnet. Rose fordert den Republikaner auf, zurückzutreten.

Senator Paul, der bis vor kurzem selbst noch an COVID-19 erkrankt war, hatte am vergangenen Freitag eine vom Gouverneur von Kentucky beschlossene Maßnahme kritisiert, die darauf abzielte Menschen daran zu hindern Ostergottesdienste am Wochenende zu besuchen. Im Rahmen der Aktion wurden die Behörden dazu aufgefordert, die Nummernschilder jener aufzuzeichnen, die am Ostersonntag zu großen kirchlichen Versammlungen erschienen. Diese Personen mussten dann für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden.

Die Twitter-Fede

Der Senator, der während der Krise immer wieder beim Missachten der Schutzmaßnahmen ertappt worden war, fand an der von Gouverneur Andy Beshear durchgesetzten Aktion wenig Gefallen. Er gab seiner Meinung in einem Tweet kund:„Nummernschilder bei Kirchen notieren? Jemanden am Ostersonntag unter Quarantäne stellen, weil er Christ ist? Irgendwer muss hier einen Schritt zurücktreten“.

Axl Rose hatte für die Aussage des Senators wenig Verständnis übrig. Er konterte darauf mit einem eigenen Tweet: „Schritt zurück? Wie üblich muss wohl Rand Paul abtreten.“