Bad Bunny lacht zuletzt: Emmy-Nominierung für die Super-Bowl-Halftime-Show nach dem Rechts-Meltdown
Der puerto-ricanische Superstar ist in der Kategorie „Outstanding Variety Special (Live)“ nominiert.
Bad Bunny bleibt obenauf. Der puerto-ricanische Superstar hat soeben seine erste Emmy-Nominierung für seine historische Halftime-Show beim Super Bowl 2026 erhalten – konkret in der Kategorie „Outstanding Variety Special (Live)“.
Bemerkenswerterweise taucht der Musiker in der offiziellen Nominierung gleich zweimal auf: einmal unter seinem bürgerlichen Namen Benito Antonio Martinez Ocasio als Supervising Producer der Performance und einmal als Performer. Die Show selbst erhielt insgesamt neun Nominierungen, darunter „Outstanding Choreography For Variety Or Reality Programming“, „Outstanding Directing For A Variety Special“, „Outstanding Hairstyling For A Variety, Nonfiction Or Reality Program“, „Outstanding Production Design For A Variety Special“, „Outstanding Lighting Design/Lighting Direction For A Special“, „Outstanding Music Direction“ sowie die bereits erwähnte Kategorie „Outstanding Variety Special (Live)“ – wobei Bad Bunny persönlich nur unter Letzterer gelistet ist.
Bad Bunnys Emmy-Nominierung ist ein bedeutender Moment der Anerkennung – zumal seine Halftime-Show unter Konservativen einen regelrechten Meltdown ausgelöst hatte. Noch bevor der Star die Bühne betrat, verurteilten prominente Republikaner die Entscheidung der NFL, Benito zum Headliner zu machen. Sogar Präsident Donald Trump mischte sich ein: „Ich hab noch nie von ihm gehört. Ich weiß nicht, wer er ist … Ich verstehe nicht, warum die das machen, das ist verrückt – und dann schieben sie es auf irgendeinen Promoter, den sie angeheuert haben, um das Entertainment auszuwählen. Ich finde das absolut lächerlich.“
Konservative Gegenreaktion
Turning Point USA, eine konservative Organisation, ging sogar so weit, ein „Gegenprogramm“ namens „The All-American Halftime Show“ als Alternative zu Bad Bunnys Auftritt auf die Beine zu stellen. Anschließend kritisierten Konservative die Show dafür, dass sie auf Spanisch gehalten war – Bad Bunnys Muttersprache –, und bei der FCC gingen über 2.000 Beschwerden zur Halftime-Show ein, die sich gegen die angeblich „vulgären“ Tanzbewegungen sowie gegen Bad Bunnys Texte richteten.
Die Emmy Awards 2026 finden am 14. September statt. Da Bad Bunny bereits einige Grammys sein Eigen nennt, würde ein Emmy-Gewinn ihn dem EGOT-Status einen großen Schritt näherbringen.