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„Batman v Superman“: US-Kritiker sind gelangweilt

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36 Prozent. Das ist die Bewertung, die zur Zeit für „Batman v Superman: Dawn Of Justice“ bei Rotten Tomatoes veranschlagt wird. Die Seite gewichtet Filmkritiken und errechnet so einen Meta-Wert, der in etwa die allgemeine Zustimmung der Kritiker, Blogger und Journalisten für einen Streifen in Zahlen ausdrückt.

Der neuste Comic-Film aus dem Hause DC wird mit Spannung erwartet, vor allem deswegen, weil sich Regisseur Zack Snyder mit einer Story von Frank Miller an einen der interessantesten Stoffe aus dem DC-Universum gewagt hat. Allein die Vorstellung, dass sich die beiden wohl beliebtesten Charaktere des Labels im Kampf gegenüberstehen, dürfte viele Fans schon im Vorhinein neugierig machen.

Der Kampf um Leben und Tod ist ein einziges Missverständnis

Nun gibt es nach der US-Premiere am vergangenen Sonntag (20. März) nach zögerlichen Andeutungen von Fans im Netz (man will und darf ja nichts verraten!) auch erste Kritiken zum Film – und die fallen eher negativ aus. So schreibt „Variety“-Autor Andrew Baker, dass die Geschichte nie so recht in Gang komme, eigentlich langweilig und der ultimative Kampf um Leben und Tod ein einziges Missverständnis sei. Abgesehen davon glaubt der Kritiker, dass Henry Cavill, der Superman spielt, eigentlich nur ohne sein Cape charismatisch daherkomme. Visuell sei der Film allerdings ein echter Gewinn.

Eric Kohn, der für „Indiewire“ schreibt, empfindet den Showdown als „Kakophonie“ und als etwas peinlicher Teaser für weitere Verfilmungen. Allerdings sei die Story gut und facettenreich umgesetzt und mit einigen „wirklich emotionalen, großartig inszenierten Sequenzen“ unterlegt.

In der US-Ausgabe des ROLLING STONE urteil Peter Travers, dass „Batman v Superman“ weit besser als „Man Of Steel“ sei, aber lange nicht so gut wie „The Dark Knight“. Zugleich sei der Film aber ein Traum für echte Comic-Fans und der Auftritt von Wonder Woman ein Highlight.

Flache Figuren und dürftige Moral

Todd McCarthy vom „Hollywood Reporter“ sieht das etwas anders und glaubt, dass die Superheldin von den Autoren eher seltsam in die Handlung integriert wurde. „Nur mit Schwert und Schild ausgestattet, passt sie einfach nicht zu diesem muskulösen Männergespann“, so McCarthy. Außerdem seien die Figuren nicht sehr tiefgründig entwickelt. Das könne sich aber, so die Hoffnung des Kritikers, in den Anschlussfilmen noch ändern.

Die dürftige Moral des Stoffs wird von Matt Singer („Screencrush“) kritisiert. So sei es eine Bürde für den etwas zu lang geratenen Streifen, dass die beiden Helden mit allen Mitteln darum kämpfen, wer im Recht ist, obwohl von Anfang an klar werde, dass eben beide im Unrecht sind.



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