„Elvis“-Regisseur Baz Luhrmann vergleicht seinen Film mit Superhelden-Epos


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Der Regisseur Baz Luhrmann sagt über sein neues Filmprojekt „Elvis“, dass es kein traditionelles Biopic sein wird. Vielmehr handele es sich um eine Ode an den Rock-Superhelden Elvis Presley. Zudem stehe der Wandel der amerikanischen Kultur zwischen den 60er und 70er Jahren im Fokus.

Mehr Superhelden-Geschichte als Biografie

„Wenn es sich ein wenig wie ein Superheldenfilm anfühlt, dann ist er es auch“, erklärte Luhrmann bei seinem Auftritt auf der jährlichen CinemaCon in Las Vegas. Laut Luhrmann stehen zudem der Erfolg und die Niederlagen des King of Rock ’n‘ Roll im Vordergrund: „Elvis ist so etwas wie der ursprüngliche Superheld. Er steigt so hoch hinauf, findet dann sein Kryptonit und fällt so tief. Danach folgt eine wunderschöne, kraftvolle Tragödie.“ Obwohl „Elvis“ kein Biopic im althergebrachten Sinne sei, basiere der Film dennoch auf realen Ereignissen.

Der King im Wandel der Zeit

Luhrmann entschied sich nach eigener Aussage dafür, Presley in den Mittelpunkt zu stellen, um den Umschwung der amerikanischen Lebensart in den 50er, 60er und 70er Jahren zu erkunden. Zudem deutete er an, dass die Geschichte des Films aus der Sicht von Tom Parker, Presleys schillerndem Manager, erzählt wird. Dieser wird von Tom Hanks gespielt. Laut Luhrmann stelle Parker so etwas wie Presleys große Lebensherausforderung dar.

„Elvis“-Starttermin

Zudem sind Austin Butler in der Hauptrolle, Olivia DeJonge als Priscilla, Kodi Smit-McPhee als Country-Legende, Jimmie Rodgers, Yola Quartey als Schwester, Rosetta Tharpe und Kelvin Harrison Jr. als B.B. King in dem Musical-Drama zu sehen. Der Film kommt am 23. Juni in die deutschen Kinos und feiert seine Premiere auf dem Cannes-Filmfestival. Der erste Trailer demonstriert bereits eindrucksvoll, dass Butler den King mit großer Intensität mimt.