Beach Boys deuten Reunion-Tour zum 60. Jubiläum an


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Nächstes Jahr sind es 60 Jahre, seit die legendären Beach Boys gegründet wurden und ihre erste Debütsingle „Surfin“ veröffentlichten. Obwohl die drei verbliebenden Bandmitglieder Mike Love, Alan Jardine und Brian Wilson seit mehreren Jahren getrennte Wege gehen, könnte das bevorstehende Bandjubiläum nun Anlass für eine gemeinsame Tour geben.

Im Gespräch mit der US-Ausgabe des ROLLING STONE sagte Beach-Boy-Sänger Mike Love, dass er einem Wiedersehen auf der Bühne durchaus positiv eingestellt sei: „Ich bin prinzipiell nicht dagegen. Alles, was irgendwie kreativ ist und aus positiven Gründen getan wird, finde ich gut. Wir werden uns weiter darüber Gedanken machen und sehen, was wir tun können.“. Aufgekommen war die Idee einer möglichen Reunion-Tour erstmals im März, als Bandkollege Alan Jardine gegenüber der „Chicago Concert Review“ erklärte, dass er eine solche für ziemlich wahrscheinlich hielte und diese etwa 20 oder 30 Shows umfassen würde. Love reagierte später auf Jardines Äußerung und sagte dem ROLLING STONE als Antwort darauf: „Wir haben zwar miteinander gesprochen, aber nicht speziell darüber. Al ist ein wirklich guter Sänger, aber ist auch schon viel herumgereist und mit Brian Wilson aufgetreten, [und] Brian hat einige ernsthafte gesundheitliche Probleme.“

Brian Wilson, der vergangenen Sommer aufgrund psychischer Probleme seine Tournee verschieben musste, hat sich öffentlich noch nicht zu einer Wiedervereinigung der Beach Boys geäußert. Sein Manager Jean Sievers sagte dem ROLLING STONE, dass diesbezüglich auch niemand bisher an ihn herangetreten sei. Ob es 2021 tatsächlich zu einem Wiedersehen des Trios auf der Bühne kommen wird, bleibt abzuwarten. Die letzte Tournee, die die Band gemeinsam zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2012 spielte, nahm ein eher bitteres Ende, nachdem Love damals unerwartet neue Tourdaten für den Herbst bekannt gab, die den Rest der Band ausschloss.


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