„Becoming Led Zeppelin“ erscheint als Sammleredition auf Blu-ray
„Becoming Led Zeppelin“ auf Blu-ray: Die SteelBook-Edition mit Fotokarten und Gitarrenplektren kommt am 14. April.
„Becoming Led Zeppelin“, die erste autorisierte Dokumentation über die Hard-Rock-Pioniere, bekommt eine neue Sammleredition auf Blu-ray. Die Special Collector’s Edition erscheint am 14. April als 2-Disc-Set in 4K UHD und Blu-ray und ist ab sofort vorbestellbar.
Neben dem Film enthält das Set eine Fülle von Extras: exklusive Fotokartendrucke, zwei limitierte Gitarrenplektren, einen Aufnäher für Jacken, einen Vinyl-Gitarrenkoffer-Sticker sowie einen Brief des Regisseurs Bernard MacMahon an die Fans. Das Box-Set wird als SteelBook geliefert – mit einem metallbeschichteten Cover statt der üblichen Kunststoffhülle.
Entstehung und Kinostart
Der Film hatte eine lange Entstehungsgeschichte: 2019 angekündigt, feierte er 2021 auf den Filmfestspielen in Venedig Premiere, kam aber erst 2025 in die Kinos. Die Dokumentation kombiniert Konzertaufnahmen, zeitgenössische Interviews mit den noch lebenden Bandmitgliedern und ein bisher unveröffentlichtes, wiederentdecktes Interview mit dem verstorbenen Schlagzeuger John Bonham. Der Film konzentriert sich gezielt auf die frühen Jahre der Band – er endet 1970, genau in dem Moment, als Led Zeppelin den Sprung in den Weltruhm vollziehen.
Die Archivarbeit ist besonders beeindruckend angesichts des kaum vorhandenen frühen Filmmaterials der Band. Regisseur MacMahon und Writer-Producer Allison McGourty schafften es, bislang ungesehene Konzertaufnahmen früher Auftritte im Fillmore West im Januar 1969 und beim Texas Pop Festival im August 1969 einzubinden.
Der Fokus auf die Anfangsjahre war dabei kein Zufall. MacMahon sagte dem ROLLING STONE letztes Jahr: „Bis 1970 ist alles, was passiert, einzigartig für sie: die Kombination dieser vier Persönlichkeiten, die spezifischen Dinge, die sie tun, die Entscheidungen, die sie treffen, und wie sie zu einem riesigen Erfolg werden. Sobald das erreicht ist, ähneln die darauf folgenden Ereignisse oft unzähligen anderen Erfolgsgeschichten.“
Die Kritik im ROLLING STONE
In der Besprechung des Films im ROLLING STONE schrieb Kritiker David Fear: „Für Zuschauer fühlt sich die Erfahrung, die Herkunftsgeschichten dieser Rockhelden auf diese Weise präsentiert zu bekommen, manchmal bis zur Erschöpfung durchgeplant an“ – fügte aber hinzu: „Aber verdammt nochmal, was man hier an Filmmaterial bekommt, besonders wenn es endlich zur eigentlichen Bandgründung kommt? Das ist eine Offenbarung, selbst wenn man Live-Versionen dieser Songs schon kennt – und schlicht umwerfend.“