Ben E. King: Die 21 besten Coverversionen
Von Lennon bis Miley Cyrus: 21 Coverversionen von Ben E. Kings „Stand by Me“, die zeigen, wie vielseitig der Klassiker ist.
Maurice White
Maurice Whites „Stand by Me” – ein Top-10-R&B-Hit aus dem Jahr 1985 – steckt voller Überraschungen. Der Track beginnt mit sanften Lionel-Richie-Synthesizern, aber ähnlich wie Lionel selbst kann er nicht langsamer werden: Ein kleiner Drop leitet einen neuen Tanzrhythmus ein, dann fügt White einen zusätzlichen Vers zum Originaltext hinzu.
„Lets keep on believin’/you give me a reason”, singt er, bevor er in das Falsett von Earth, Wind and Fire übergeht. „A reason to smile!”
Stephen Wilson Jr.
Der Country-Sänger und Gitarrist, der Grunge mit Twang mischt, ist bekannt für seine sehr persönlichen und dennoch nachvollziehbaren Songtexte auf Alben wie Son of Dad. Aber Wilson ist auch ein Experte darin, Klassiker neu zu interpretieren, von „Hunger Strike“ von Temple of the Dog bis hin zu Ben E. Kings Signature.
„Als ich anfing, den Song zu spielen, wusste ich, dass er etwas ganz Besonderes für mich war“, erzählte er RS über „Stand by Me“. Mit seiner Performance bei den CMA Awards 2025 machte der Song Wilson einem breiteren Publikum bekannt, das von seiner markanten Stimme und seinem eindringlichen Blick fasziniert war.
Junior Murvin
Junior Murvins „Stand by Me“, aufgenommen für die Compilation „Bam on the Roof“ im Jahr 1992, ist eine seltene Interpretation, die auf die charakteristische Basslinie verzichtet und so die Aufmerksamkeit auf andere Elemente lenkt.
Hier liegt der Fokus auf einem straffen Rhythmus, der von einer Drum Machine und einem eindringlichen Ein-Ton-Gitarrenriff getragen wird – ein sparsames Fundament, das Murvin viel Raum zum Entfalten lässt. Er fleht nicht, er verführt: Es besteht kein Zweifel daran, dass seine Auserwählte ihm zur Seite stehen wird, zumindest für diese Nacht.
Timon und Pumbaa
Timon und Pumbaa aus „Der König der Löwen“ haben dazu beigetragen, „Stand by Me“ einer neuen Generation junger Zeichentrickfilmfans näherzubringen. In einem Musikvideo, das vor den Kinovorführungen von „Tom und Huck“ aus dem Jahr 1995 gezeigt wurde, durchqueren die unzertrennlichen Freunde, ein Erdmännchen und ein Warzenschwein, den Pride Rock, während Timon Kings Melodie singt.
Unterwegs wird Pumbaa vom Blitz getroffen, aus einer Kanone geschossen und von einer Stampede niedergetrampelt, aber das hält ihn nicht davon ab, seinem besten Freund treu zur Seite zu stehen – oder besser gesagt: ihm beizustehen.
Stephen King
1998 veröffentlichte Don’t Quit Your Day Job Records eine Cover-Compilation, die von einer Reihe von Autoren und Rockkritikern aufgenommen wurde. Neben Ben Fong-Torres‘ Parodie auf „Rainy Day Women” (mit dem Titel „Rainy Day Bookstores”) und Maya Angelous „Right, Said Fred” singt Stephen King „Stand by Me” im Stil von Lou Reed und fügt einige gesprochene Worte über Warren Zevons Keyboardklänge hinzu.