Toggle menu

Rolling Stone

Back to top Share
Artikel teilen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Whatsapp
  • Email
Search

Berliner Gedenktafel für David Bowie wird am 22. August enthüllt – samt kleinem Fehler

Kommentieren
0
E-Mail

Berliner Gedenktafel für David Bowie wird am 22. August enthüllt – samt kleinem Fehler

Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von

Am Montag, 22. August, ist es soweit: Die Gedenktafel für David Bowie in der Hauptstraße 155 in Berlin-Schöneberg wird enthüllt. In dem Haus hatte der Musiker, verstorben am 10. Januar dieses Jahres, zwischen 1976 und 1978 gewohnt.

Die Inschrift auf der Tafel, angefertigt von der Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin, lautet:

In diesem Haus wohnte von 1976 bis 1978

David Bowie

8.1.1947-10.1.2016

In dieser Zeit entstanden die Alben “Low”, “Heroes” und “Lodger”. Sie gingen als Berliner Trilogie in die Musikgeschichte ein

“We can be Heroes, just for one day”

Den ersten Entwurf für die Gedenktafel hatte der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner im Juni ins Netz gestellt – der Text ging bei Facebook-Followern durch eine Korrekturschleife.

Hinweise, dass nicht alle drei Platten “in dieser Zeit” Bowies in Berlin entstanden sind, blieben anscheinend unberücksichtigt. Die Aufnahmen zu Teil eins der “Trilogie”, “Low”, wurden in Frankreich begonnen, 1976 aber zumindest in der westdeutschen Mauerstadt beendet. Der Abschluss, “Lodger”, jedoch weder in Berlin aufgenommen, noch abgemischt. Das Werk entstand in Montreux und New York.

Allzu tragisch ist der Fehler vielleicht nicht: Alle drei Alben gelten seit jeher als Bestandteile der “Berlin-Trilogie”. Auch Bowie hatte sich zeitlebens dieser Rezeption nicht verwehrt, später übernahm er die Bezeichnung gar.

Die drei Platten passen auch nach Berlin. Bei den Aufnahmen von “Low” in Frankreich war der Sänger bereits von deutschen Bands wie Kraftwerk und Neu! beeinflusst. “Lodger” klingt zwar nach weltmusikalischen Einflüssen, aber auch noch nach der grauen Härte West-Berlins.

David Bowie
Bowie in den Hansa-Studios mit Brian Eno und Robert Fripp

 

(c) Christian Simonpietri/Sygma/
Kommentieren
0
E-Mail

Nächster Artikel

Vorheriger Artikel
Kommentar schreiben