Berühmte Coversongs von U2 – von Lou Reed bis zu den Righteous Brothers

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Berühmte Coversongs von U2 – von Lou Reed bis zu den Righteous Brothers

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„Jesus Christ“ von Woody Guthrie

1988 coverten U2 diese packende Ode Guthries, in der Jesu Leben als Klassenkampf zwischen Arbeitern und blutsaugenden Bossen erzählt wird. Das perfekte Mitsingmaterial für eine U2-Unplugged-Session.

„Satellite Of Love“ von Lou Reed

Reeds Klassiker ist live seit Jahren einer der U2-Cover-Favoriten. Bono holt aus Reeds Phrasierung alles raus und fügt dem trockenen Herzschmerz des Songs ein paar Schnörkel hinzu, bevor er sein bestes irisches Falsett auspackt.

„Everlasting Love“ von Robert Knight

Im Blue-Eyed-Soul-Modus macht sich Bono Robert Knights Motown-Kleinod zu eigen. Der Sänger aus Nashville hatte nur einen kleineren Hit mit dem Song, der 1968 in der Version der englischen Teenie-Stars The Love Affair Platz eins der britischen Charts eroberte.

„Dancing Barefoot“ von Patti Smith

U2s überraschende Version des Patti-Smith-Stücks erschien als B-Seite des Blues-Rocksongs „When Love Comes To Town“ – einer Zusammenarbeit mit B. B. King. Abgesehen davon, dass man auf Smiths entrückten Poesietaumel am Ende des Songs verzichtete, bleibt diese Version dem Original absolut treu.

„Unchained Melody“ von The Righteous Brothers

Als B-Seite zu „All I Want Is You“ erschienen, stammt das Original dieses Engtanzklassikers natürlich von den Righteous Brothers, die damit 1965 einen Hit landeten. Aber es ist der perfekte Song für jeden Künstler mit genügend Hang zum Drama, wie neben Elvis Presley auch Bono bewies, der es mit Hilfe von The Edge in einen U2-Song verwandelt.

„All Along The Watchtower“ von Bob Dylan

https://www.youtube.com/watch?v=TYJN79ePvhI

Dylan, aus dessen Feder er stammt, und Hendrix, der ihn neu erfand, schrieben mit diesem Song Rock-Geschichte. „Dylan sang, wie Brando spielte“, schrieb Bono einmal. „Er durchbrach die Künstlichkeit, um zur Kunst zu kommen.“ An Mut hat es Bono allerdings noch nie gefehlt, und U2s Live-Version auf „Rattle And Hum“ schöpft aus der Kluft zwischen Dylan und Hendrix etwas völlig Eigenes.

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