„Better Call Saul“: Bob Odenkirk benennt die Folge, bei deren Dreharbeiten er den Herzinfarkt erlitt


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Am Dienstag ist der Auftakt der letzten Staffel von „Better Call Saul“ angelaufen. Im Zuge der Ausstrahlung des „Breaking Bad“-Ablegers wird auch eine besondere Folge über die Bildschirme flackern – nämlich jene Episode, in deren Dreharbeiten der Hauptdarsteller Bob Odenkirk einen vergleichsweise schwachen Herzinfarkt erlitten hatte. Wie der Schauspieler verlautbarte, wird sie am 18. Juli gesendet. „Das Seltsamste daran ist, dass ich mich wirklich nicht mehr an diesen Tag erinnern kann“, sagte der 59-Jährige gegenüber „The Hollywood Reporter“.

Zehn Tage Erinnerung ausgelöscht

Er fuhr fort: „Ich sehe mir also eine Folge an, in der ich mitgespielt habe und an die ich mich nicht erinnern kann, das ist eine seltene Sache. Ich meine, normalerweise sieht man sich etwas an und kann sich daran erinnern, selbst wenn es vor Monaten gedreht wurde. Aber in diesem Fall ist die Erinnerung völlig weg. Es ist sehr merkwürdig. Ich muss Ihnen sagen, es ist schon seltsam, wenn man im Grunde anderthalb Wochen verloren hat. Es ist nichts da, einfach weg. Das ist schon eine seltsame Erfahrung. Ansonsten geht es mir gut.“

Odenkirk: „Ich fühle mich sehr gut“

Offenbar hat sich der US-Amerikaner wieder weitgehend erholt: „Ich fühle mich sehr gut. Ich bin gut in Form. Ich werde jetzt gleich zum Training gehen!“, sagte er, und weiter: „Ich habe fünf Wochen lang nicht wieder gedreht. Ich hatte eine fünfwöchige Pause, um mich zu erholen. Und als ich dann zurückkam, beschränkten wir die Dreharbeiten auf 12-Stunden-Tage … Sie haben sich also um mich gekümmert, und ich war in der Lage, die Dreharbeiten durchzuziehen.“ Ferner hoffe er, dass das Publikum keinen Unterschied zwischen den Stellen erkennt, die vor dem Herzanfall gedreht und jenen, die danach gefilmt wurden. Drei Viertel der Szene seien am Tag des Herzinfarkts entstanden, und das andere Viertel danach, so Odenkirk.