Wenn ihr Black Sabbaths Bill Ward im Rollstuhl seht, lächelt ihn an: „Mir geht’s gut“

Der 78-jährige Drummer hat seinen Fans mitgeteilt, dass er auf Flughäfen und bei längeren Strecken nun einen Rollstuhl nutzt – aber es ihm bestens geht.

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Keine Sorge um Bill Ward – ihm geht es bestens. Der Black-Sabbath-Drummer, 78, meldete sich am Donnerstag über Social Media zu Wort und informierte seine Fans: Wenn sie ihn irgendwo im Rollstuhl sehen, dann liegt das schlicht daran, dass er 78 ist. Kein Grund zur Aufregung.

„Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich in der Öffentlichkeit immer öfter einen Rollstuhl brauche – meistens auf Flughäfen oder bei öffentlichen Veranstaltungen“, schrieb er auf Instagram. „Ich kann noch laufen, daran besteht kein Zweifel, aber ich kann nicht sehr weit gehen, ohne eine Pause zu brauchen, also mich hinsetzen zu müssen.“

Den Rollstuhl nutzt der Drummer bei Bedarf seit etwa anderthalb Jahren – noch bevor er mit seinen Black-Sabbath-Bandkollegen bei Ozzy Osbournes Abschiedskonzert, dem Back to the Beginning-Konzert, auf der Bühne stand. In seinem Post betonte er, er sei „immer noch Drummer“ und könne für sein Alter „immer noch ganz ordentlich spielen“.

Ward: „Ich mache nur eine Mitfahrgelegenheit“

„Mein Talent, mein Ehrgeiz und mein unbändiges Bedürfnis, künstlerisch tätig zu sein und Schlagzeug zu spielen, sind genauso stark wie vor so vielen Jahren“, schrieb er. „Ich sage nur: Wenn ihr mich im Rollstuhl seht, mache ich nur eine Mitfahrgelegenheit – ich bin nicht im Ruhestand, nicht krank, ich gebe nicht auf, all diese Gedanken, die aufkommen, wenn wir Menschen im Rollstuhl sehen. Ich mache mich öffentlich und transparent über mein neues Fortbewegungsmittel und lasse euch wissen: Mir geht’s gut.“

Außerdem lud er Fans ein, ihn anzusprechen, wenn sie ihm begegnen. „Ich beiße nicht“, schrieb er. „Ich sehe nur anders aus, wie hier auf dem Foto.“ Am Ende seines Beitrags schwor er: „Ich werde rocken, bis ich tot bin.“

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Wie seine Sabbath-Bandkollegen begann Ward seine Musikkarriere in ihrer gemeinsamen Heimatstadt Birmingham, England, und spielte mit Bands namens the Rest und Mythology – Letztere mit dem späteren Sabbath-Gitarristen Tony Iommi. Gemeinsam mit Osbourne und Geezer Butler aus einer anderen Gruppe, the Rare Breed, nahm Black Sabbath 1968 richtig Fahrt auf. Ward blieb bis 1980 in der Band und wirkte an Hits wie „Iron Man“, „Sabbath Bloody Sabbath“ und „Heaven and Hell“ mit.

Solokarriere und großes Finale

In den folgenden Jahrzehnten nahm er an gelegentlichen Reunions teil, die 2025 im Back to the Beginning-Konzert gipfelten. Daneben hielt er sich mit einer Solokarriere aktiv. Sein bislang letztes Soloalbum, „Accountable Beasts“, erschien 2015.

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