Blink-182: Urgestein Tom Delonge dankt Matt Skiba, dass er die Band am Leben hielt


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Sie sind die 1990er-Jahre-Generations-Easy-Power-Punker vom Dienst. Blink-182 aus (natürlich!!) Kalifornien. Nach Streit und Split der Orginalbesetzung haben sie sich nun wieder zusammengefunden – und herzen sich gegenseitig in den Socials.

Das amerikanische Hard-&-Heavy-Onlineforum „Loudwire“ verweist dabei auf einen rührigen Aspekt der nicht immer einfachen Bandgeschichte: Blink-182-Rückkehrer Tom DeLonge legt Wert darauf zu betonen, dass Matt Skiba, der seine Lücke in der Band nach seiner letzten Trennung von der Band tapfer geschlossen hatte, auch angemessen gewürdigt wird.

Im Jahr 2015 kam es bekanntlich zu einem heftigen Zoff zwischen DeLonge und den beiden anderen Bandmitgliedern. Seine externen Aktivitäten knallten auf die Tour-und-Album-Pläne von Mark Hoppus und Travis Barker.

Matt Skiba

Damals wandten sich Hoppus und Barker frustriert an den Alkaline-Trio-Frontmann Matt Skiba, um für DeLonge einzuspringen, da sie bereits mehrere Live-Engagements vertraglich festgezurrt hatten.

Dieser „Fill-in“-Status wurde dauerhaft, als mehr Shows gebucht wurden und das Trio begann, an neuer Musik zu arbeiten. Skiba wirkte in den folgenden Jahren sowohl auf dem „California“- als auch auf dem „Nine“-Album mit. Anfang 2022 erste Gerüchte über eine Rückkehr von DeLonge. Der „Platzhalter“ war sich plötzlich über seinen Status in der Band nicht mehr sicher.

Mit der Ankündigung vom Anfang dieser Woche, dass Hoppus, DeLonge und Barker wieder gemeinsam auf Tour gehen werden, war Skiba dann plötzlich raus. Er ist auch nicht mehr Teil der Blink-Zukunftspläne.

Nun hat DeLonge einen offenen Brief an Skiba verfasst, in dem er ihm – auch via Twitter und Co – für seine Zeit mit der Gruppe dankt, und den Fans mitteilt:

„Ich habe dies an Matt persönlich geschickt, aber es ist wichtig, dass die Welt weiß, dass ich ihn ehre. Thank you, @matttskiba.“

Ob es damit nach der kaltschnäuzigen Abserviere getan ist, muss Skiba selbst entscheiden. Letztlich geht es eben auch um viel Geld.

/rj