Bob Dylan würdigt die LGBTQ-Bewegung und dichtet Klassiker zu Hochzeitslied für Homosexuelle um

Bob Dylan würdigt die LGBTQ-Bewegung und dichtet Klassiker zu Hochzeitslied für Homosexuelle um

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Mit „Universal Love“ erscheint am Freitag (6. April) eine E.P., auf der sich Musiker für die gleichgeschlechtliche Ehe stark machen. Neben offen homosexuellen Künstlern wie St. Vincent und Kele Okereke sind auch Valerie June, Benjamin Gibbard und Kesha auf dem Sampler vertreten – sowie Bob Dylan, der für eine Neuaufnahme aus dem Standard „She’s Funny That Way“ die Version „He’s Funny That Way“ machte.

Wie E.P.-Produzent Rob Kaplan berichtete, sagte Dylan bei dem Projekt nicht nur sofort zu, er habe die Idee mit dem Geschlechtswechsel im Titel selbst beigesteuert. Wie die „New York Times“ meldete, sei die Initiative für „Universal Love“ vom Spielcasino-Betreiber MGM Resorts International ausgegangen, die Songs seien „gedacht als Hochzeitslieder für gleichgeschlechtliche Paare.“

Bob Dylan hat auch einen persönlichen Bezug zu „Universal Love“. Seine Tochter Desiree Dennis-Dylan ist mit einer Frau verheiratet.

Bob Dylan – „He’s Funny That Way“ auf Spotify:

Die besten Songs aller Zeiten: Bob Dylan – „Like a Rolling Stone“
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„I wrote it. I didn't fail. It was straight“, sagte Bob Dylan über sein Meisterwerk kurz nach der Entstehung im Juni 1965. Besser kann man diesen Song – seine bahnbrechende Konzeption und Umsetzung – und seinen erst 24-jährigen Schöpfer nicht in Worte fassen. Al Kooper, der bei der Aufnahmesession Orgel spielte, erinnert sich: „Es gab keine Noten, es lief komplett nach Gehör. Und völlig unorganisiert – das war der reine Punk. Es passierte einfach.“ Dabei imponiert bis heute, welch ein Präzendenzfall „Like A Rolling Stone“ ist – in jeder Hinsicht: Dylans impressionistisch aufgeladene Sprache, die sehr persönliche Anklage in seiner…
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