Brad Pitt und Angelina Jolie verklagen ihren ehemaligen Bodyguard


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Seit 2001 war Mickey Brett der Bodyguard von Angelina Jolie, später auch von ihrem Freund Brad Pitt. Doch jetzt gehen die beiden Hollywood-Stars massiv gegen ihren ehemaligen Angestellten vor. Denn Brett hatte Interesse bekundet, in einer TV-Show aufzutreten und ein Buch über seine Erlebnisse als Bodyguard zu schreiben. Der Fokus sollte dabei auf der Zeit mit Pitt und Jolie liegen. Die beiden mobilisierten umgehend ihre Anwälte.

„Brett ist ein notorischer Lügner“, so Marty Singer, der Anwalt des Pärchens. Bretts Lügen gegenüber der US-Einwanderungsbehörde hätten dazu geführt, dass er des Landes verwiesen wurde. Darüber hinaus habe der Bodyguard gegenüber Pitt und Jolie stets behauptet, er sei bei der britischen Spezialeinheit SAS gewesen – eine weitere Lüge. Während Bretts Arbeit für seine Klienten sei er zudem mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt gekommen- durch Schlägereien, Beleidigungen und rassistische Kommentare.

Brad Pitt und Angelina Jolie bezweifelten schließlich, dass Bretts Methoden immer die Besten seien und feuerten den Bodyguard. Zudem dürfe Brett weder in einem Buch noch in einer TV-Show über die beiden Hollywood-Stars reden, denn er habe eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnet, stellt Pitts und Jolies Anwalt klar. Der Anwalt des Bodyguards dagegen kommentierte die Anschuldigungen von Singer folgendermaßen: „Mein Mandant widerspricht den Darstellungen von Mr. Singer, will aber zu diesem Zeitpunkt nichts dazu sagen.“ Das Buch und die TV-Pläne liegen – zumindest vorläufig – mittlerweile auf Eis.