Freiwillige Filmkontrolle


„Breaking Bad“-Star RJ Mitte: „Es gibt viel zu wenige behinderte Schauspieler im TV“


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RJ Mitte, bekannt durch seine Rolle in „Breaking Bad“, setzte sich für behinderte Kollegen ein. Laut einer 2014 veröffentlichen Studie haben nur 2,5% der Menschen, die in den beliebtesten TV-Programmen auftraten, körperliche oder psychologische Behinderungen, wie der gleichzeitig auch als Model arbeitende Mitte in einem Interview mit dem „Irish Examiner“ anmerkte.

Der Amerikaner leidet selbst unter einer leichten Form von infantiler Zerebralparese, die ihm eine große Rolle besorgt hat: „Ohne meine Behinderung wäre ich nicht an dem Punkt, wo ich heute bin. Ich habe alles, was ich über das Leben mit der Krankheit weiß für meine Rolle in ‚Breaking Bad‘ verwendet. Sie hat mir zu meiner Rolle als Walter White Jr. verholfen“

Paralympics als Chance

Mitte wird ab dem 7. September die Paralympics in Rio für den amerikanischen TV-Sender Channel 4 moderieren. „Ich freue mich wirklich sehr, die Paralympics moderieren zu dürfen und ich hoffe stark, dass Rio 2016 neue Chancen für behinderte Schauspieler im TV ermöglichen wird“, so der 24-Jährige. „Wenn wir das schaffen, werden wir die komplette Einstellung zu Behinderung auf der ganzen Welt verändern können.“

Mitte plant zusätzlich zu seinen Auftritten im Fernsehen nun auch seine Musikkarriere: „Ich lerne Gitarre und Klavier zu spielen. Es ist ein bisschen schwierig, weil ich nur eine gute Hand und nur ein gutes Ohr habe, aber langsam wird es. Wir werden sehen. Ich liebe Musik, bei mir zuhause läuft sie eigentlich rund um die Uhr.“


Bemalte die Mauer als erster Künstler: Thierry Noir, der Grenz-Artist

Gegen die Wand: Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Seit 1989 ist sie Geschichte – was hat sie für die Popmusik bedeutet? Zum 50. Jahrestag: das Mauer-Special mit U2 und Bowie, Puhdys und Tresor. Lesen Sie hier Maik Brüggemeyers Interview mit Thierry Noir. Thierry Noir, wie kamen Sie auf die Idee, die Mauer zu bemalen? Ich wohnte damals im Rauch-Haus, direkt an der Mauer. Das war ziemlich gruselig und grau. Im April 1984 habe ich dann alle Farbdosen, die bei mir rumlagen, an der Mauer leergemacht. Das war eine Befreiung! Das habe ich dann mit einem…
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