John Lennon: Letzter signierter Brief wird versteigert


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John Lennon unterschrieb 1980 am Tag seiner Ermordung einen Brief, der nun von Gotta Have Rock and Roll versteigert werden soll. Das Dokument enthält Namen dreier Personen, denen Lennon seine Vollmacht für die Stimmabgabe bei einer Beatles-Konferenz in London gab.

Lennon unterzeichnete den Brief am 8. Dezember 1980 – nur wenige Stunden bevor er von Mark Chapman erschossen wurde. Erwartet wird eine Versteigerungssumme in Höhe von rund 30.000 bis 50.000 US-Dollar. Außerdem signierte der Ex-Beatle noch am selben Tag ein Exemplar seines fünften Albums „Double Fantasy“, dass Chapman ihm zur Signierung ausgehändigt hatte. Die Platte wurde vor zwei Jahren für 900.000 Dollar versteigert.

Lennon-Mörder Chapman bleibt weiter im Gefängnis

Anfang 2022 wurde Chapman die zwölfte Bewährungsstrafe verweigert. Nach Angaben der Behörden erschien er zuletzt Ende August vor einem Bewährungsausschuss – der nächste ist im Februar 2024 geplant. Er wurde damals wegen des Mordes an Lennon zu einer Gefängnisstrafe von 20 Jahren bis lebenslang verurteilt – allerdings mit der Möglichkeit, einen Erlass auf Begnadigung zu stellen. Bis heute verbüßt er seine Strafe im Gefängnis von Attica bei New York City.

Währenddessen sagte Ringo Starr fünf Konzerte in Kanada ab, weil er sich mit dem Coronavirus infizierte. Auch seine Tournee legte er vorerst auf Eis, um sich von seiner Erkrankung zu erholen. Außerdem erschien am 30. September eine Neuauflage von „Tomorrow Never Knows“. Das Original wurde im Jahr 1966 auf dem Album „Revolver“ veröffentlicht.