Cardi B gewinnt 60.000 Dollar von Bloggerin Tasha K wegen Posts über Offset und Stefon Diggs

Die Rapperin warf der Bloggerin vor, eine frühere Vereinbarung gebrochen zu haben – die aus Cardi Bs 4-Millionen-Dollar-Verleumdungssieg von 2022 hervorgegangen war.

ROLLING STONE Badge
Empfehlungen der Redaktion

Klatsch-Bloggerin Tasha K hat sich bereit erklärt, Cardi B 60.000 Dollar zu zahlen, nachdem die Grammy-preisgekrönte Rapperin gegen die Bloggerin vorgegangen war, weil diese eine frühere Gerichtsentscheidung missachtet und sie im Netz verunglimpft hatte.

Die Vereinbarung, die am Dienstag eingereicht und ROLLING STONE zugespielt wurde, besagt, dass Cardi und Tasha K die Einigung erzielt hätten, „um die Kosten, Verzögerungen und Ungewissheiten weiterer Rechtsstreitigkeiten“ über den Gesamtbetrag zu vermeiden. Der jüngste Rechtsstreit geht auf Cardis 4-Millionen-Dollar-Verleumdungssieg von 2022 gegen die Bloggerin zurück, die bürgerlich Latasha Kebe heißt. Cardi hatte damals zugestimmt, die Vollstreckung des vollständigen Urteils aufzuschieben, solange Kebe es unterlasse, Almánzar und ihre Familie zu diffamieren.

Trotz dieser Vereinbarung hätten Almánzar – geboren als Belcalis Almánzar – und ihre Anwälte erklärt, dass Kebe die Warnungen ignoriert und zuletzt in sozialen Medien Posts über Almánzars entfremdeten Ehemann Offset und den Vater ihres jüngsten Kindes, NFL-Spieler Stefon Diggs, veröffentlicht habe.

Antrag auf Sanktionen

Die Rapperin stellte im April einen Antrag, in dem sie einen Richter bat, „wirtschaftlich schmerzhafte“ Sanktionen gegen die Moderatorin von „UnWineWithTashaK“ zu verhängen. Almánzars Anwälte erklärten, sie seien gezwungen gewesen, Kebes Social-Media-Aktivitäten im vergangenen Jahr kontinuierlich auf mutmaßliche Verstöße zu überwachen – ein nicht enden wollendes Katz-und-Maus-Spiel. Dabei hätten sie mehr als zwei Dutzend „eklatante Verstöße“ gegen die Nicht-Verunglimpfungsklausel dokumentiert.

„Die Schuldnerin glaubt immer noch, dass sie über dem Gesetz steht, keine Konsequenzen zu befürchten hat und unverwundbar ist“, hieß es in dem April-Schriftsatz. „Und was dieses Muster des Trotzes besonders gravierend macht, sind nicht nur die Verstöße selbst, sondern das, was die Schuldnerin in öffentlichen Sendungen offen zugegeben hat. … Sie hat deutlich gemacht, dass sie die Belästigung von Ms. Almánzar wieder aufnehmen will, sobald ihre Schulden beglichen sind.“

Die am Dienstag eingereichte Vereinbarung sieht vor, dass Kebe Almánzar innerhalb von 28 Tagen nach dem Gerichtsbeschluss 30.000 Dollar überweist und den Rest bis spätestens 31. Dezember zahlt. Kommt Kebe den Zahlungen nicht fristgerecht nach, kann die Rapperin eine schriftliche Verzugsmitteilung ausstellen – die Bloggerin hat dann fünf Tage Zeit zu zahlen. Im Falle eines Verzugs kann Almánzar die volle Summe von 110.115 Dollar einfordern.

Vertreter von Almánzar und Kebe reagierten zunächst nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme.

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

Die Rolling Stones sind zurück! Alles über ihr neues Album „Foreign Tongues“, Ron Woods Privatarchiv und die Großtaten ihres Produzenten Andrew Watt im neuen ROLLING STONE (Ausgabe 08/26), ab 26. Juni im Handel: Hier bestellen!