Conan O’Brien beendet die Oscars mit einem Tribut an Martin Short und dessen toter Tochter
Katherine Hartley Short starb im Februar im Alter von 42 Jahren. O'Brien verabschiedete sich von der Oscars-Bühne mit einem persönlichen Gruß an seinen Freund.
Bevor Conan O’Brien die Oscars am Sonntagabend offiziell beendete, nahm sich der Host einen Moment, um Martin Short seine Verbundenheit zu zeigen – dessen Tochter Katherine war erst kürzlich im Alter von 42 Jahren gestorben.
Bei seiner Verabschiedung von der Bühne des Dolby Theatre rief O’Brien in die Menge: „We love you Marty Short! Good night!“
Short war bei der Oscarverleihung nicht anwesend. Nach Katherines Tod im Februar hatte der „Only Murders in the Building“-Darsteller mehrere Termine seiner Comedy-Tour mit seinem langjährigen Freund und Kollegen Steve Martin verschoben.
Shorts Familie trauert
Katherine war das älteste der drei Kinder, die Short gemeinsam mit seiner verstorbenen Frau Nancy Dolman adoptiert hatte – neben ihren beiden Brüdern Oliver und Henry. „Mit tiefer Trauer bestätigen wir den Tod von Katherine Hartley Short“, erklärte ein Sprecher von Short in einem Statement. „Die Familie Short ist durch diesen Verlust am Boden und bittet um Privatsphäre in dieser Zeit. Katherine wurde von allen geliebt und wird für das Licht und die Freude in Erinnerung bleiben, die sie in die Welt gebracht hat.“
Short ist regelmäßiger Gast in O’Briens Podcast „Conan O’Brien Needs a Friend“. Sein letzter Auftritt dort war 2025.
In diesem Jahr stand O’Brien zum zweiten Mal als Oscars-Moderator auf der Bühne. Der Comedian eröffnete die Show mit einem ausgedehnten Monolog, in dem er Amy Madigans Figur Aunt Gladys aus „Weapons“ cosplayend verkörperte. Dabei fand er eine Balance zwischen politischen Spitzen und popkulturellen Anspielungen. „Zum ersten Mal seit 2012 sind keine britischen Schauspieler für den Besten Hauptdarsteller oder die Beste Hauptdarstellerin nominiert“, sagte er. „Ein britischer Sprecher meinte dazu: ‚Na ja, wenigstens verhaften wir unsere Pädophilen.’“
Zwischen Politik und Popcorn
Zwischen Seitenhieben auf Nominierte wie Michael B. Jordan und Leonardo DiCaprio – sowie auf das auffällig nicht nominierte Amazon Studios – würdigte O’Brien die internationale Zusammenarbeit, die es Jahr für Jahr braucht, um die gezeigten Filme überhaupt möglich zu machen. Auch Best-Actor-Kandidat Timothée Chalamet bekam sein Fett weg – für seine öffentlichkeitswirksamen Meinungen über Ballett und Oper. „Die sind nur sauer, weil du Jazz weggelassen hast“, sagte O’Brien.