Oscar-Chance für Film mit deutschem Komponisten K.S. Elias

„Cutting Through Rocks“ ist als bester Dokumentarfilm für den Oscar nominiert. Das berührende Portrait einer Hebamme aus dem Iran ist mit der Musik von K.S. Elias unterlegt.

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Die Dokumentation „Cutting Through Rocks“ wurde 2025 mit dem Grand Jury Preis beim Sundance Film Festival ausgezeichnet. Nach insgesamt 24 weiteren Preisen winkt nun die ganz große Hollywood-Würdigung, denn der Film der Regisseurinnen Sara Khaki und Mohammadreza Eyni wurde am Donnerstag (22. Januar) in der Kategorie „Best Documentary Feature“ für den Oscar nominiert.

Das ist auch ein Erfolg für den deutschen Komponisten K.S. Elias, der die Musik für den Film entwickelte. Für den Musikprofessor, hierzulande bekannt etwa durch seinen Score für viele TV-Produktionen, darunter viele „Tatort“-Episoden und „Ku’damm 63“, ist die Oscar-Chance nicht einmal neu. Auch die von Elias vertonte Doku „Of Fathers and Sons!“ war für einen Goldjungen nominiert.

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„Cutting Through Rocks“ richtet sich ganz bewusst gegen patriarchalische Strukturen und beleuchtet das Leben von Sara Shahverdi, einer 37-jährigen ehemaligen Hebamme aus dem Iran, die sich nach ihrer Scheidung als leidenschaftliche Bürgerrechtlerin und Motorradfahrerin einen Namen gemacht hat. Sie gewann mit überwältigender Mehrheit eine lokale Wahl, wurde zur Stadträtin und setzt sich seither für die Rechte und Anliegen ihrer Gemeinschaft ein.

K.S. Elias und die Macher von „ Cutting Through Rocks“
K.S. Elias und die Macher von „Cutting Through Rocks“

Der umtriebige Filmkomponist ist ROLLING-STONE-Lesern schon länger bekannt. Er arbeitete unter anderem auch an der Musik der ZDF-Serie „Die Zweite Welle“ und ist auf das kleine Filmprojekt besonders stolz.

Privat

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.