Spezial-Abo
Highlight: Die besten deutschen Songs aller Zeiten: Can – „Aumgn“

Späte Premiere in China: Doku über Krautrock-Legende Damo Suzuki

Als Sänger der wohl besten drei CAN-Alben „Tago Mago“ (1971), „Ege Bamyasi“ (1972) und „Future Days“ (1973) wurde Damo Suzuki zur Legende. Und das nicht nur bei uns: Vielleicht weil er zur Blütezeit der psychedelischen Rockmusik im Westen eines der wenigen asiatischen Gesichter war, ist der japanischstämmige Weltenbummler auch in Asien zu einer wichtigen Identifikationsfigur der Popgeschichte geworden.

Damo Suzuki mit Tour-Organisatorin Shen

In seiner alten Heimat Japan tourte der seit Jahren in Köln lebende Musiker bereits mehrfach. Nach einer schweren Krebserkrankung besuchte er nun erstmals China. In dem immer noch streng reglementierten Land, in dem Musiker ihre Texte Wochen vorab den Behörden vorlegen müssen, sind seine Auftritte angenehm unkompliziert: Damo Suzuki improvisiert aus dem Stegreif zur Musik lokaler Bands, die er als seine „Sound Carriers“ bezeichnet.

Das sei in etwa wie mit lokalen Zutaten zu kochen – „nur dann ist das Ergebnis wirklich frisch“, erzählt der  heute 69-Jährige im Film „Journey: Improvised“, den das in Shanghai ansässige Medien-Startup „Subtropical Asia“ über seine erste China-Tour gedreht hat.

„Tago Mago“ von CAN auf Amazon.de kaufen

Berührendes Zeugnis

Es ist ein berührendes Zeugnis über einen Mann, dessen Körper geschwächt sein mag, der sich aber trotzdem Nacht für Nacht auf der Bühne neu erfindet. „Ich möchte mich nicht zu sehr mit der Vergangenheit aufhalten“, sagt Suzuki. „Die Gegenwart ist die einzige Realität“. Seine kreative Reise, so viel wird klar, soll noch lange nicht zu Ende sein.

Den Film „Journey: Improvised“ kann man hier in voller Länge sehen

Will Griffith

Die zehn besten Filme von Arnold Schwarzenegger

10. Running Man (1987) Stephen King, der unter dem Pseudonym Richard Bachman die Romanvorlage schrieb, war nicht allzu angetan von der Auswahl Schwarzeneggers als Hauptdarsteller. Der Rollenname Ben Richards blieb zwar erhalten, jedoch war der Antiheld in der Vorlage ein Arbeiter, in Paul Michael Glasers Film (den King in seinem 1982 erschienenen Werk übrigens im Jahr 2017 angesiedelt hatte!) ist er eben ein Polizist mit dem Körper des österreichischen Bodybuilders. „Hard Time or Prime Time!“, lautet das Motto der „Hunger Games“ à la Arnie. Die Brutalität der Zukunftswelt, in der Kriminelle in einer Gameshow vor Millionenpublikum um ihr Leben kämpfen,…
Weiterlesen
Zur Startseite