Dan Auerbach von den Black Keys über Link Wray (1998)

Als ich 18 war, sah ich Link Wray im Grog Shop in Cleveland vor rund 250 Leuten. Es war die lauteste Gitarre, die ich je gehört und die geilste Rock & Roll-Show, die ich je gesehen habe. Anfangs wirkte er alt und gebrechlich, er brauchte Hilfe, um überhaupt auf die Bühne zu kommen. Er hatte eine Sonnenbrille auf, hatte langes geflochtenes Haar und war komplett in Schwarz gekleidet. Jemand half ihm dabei, die Gitarre umzulegen, ohne dass sich sein Zopf im Gurt verfängt. Dann hat er seinen Verstärker aufgedreht und damit begonnen, mir das Hirn  zu zerdreschen. Er jagte durch ein paar seiner Instrumental Hits und hatte dabei zwei jüngere Gitarristen an seiner Seite. Nach 45 Minuten ging er von der Bühne. Die Leute schrien nach einer Zugabe, aber er kam nie zurück. Es war wunderbar. Er hat großen Eindruck hinterlassen: Keep it simple, short and sweet. Er hatte außerdem die Amps so laut aufgedreht, dass er sie seitlich zum Publikum drehen musste, damit niemandem die Ohren explodieren. Seitdem mache ich das immer so. Meine Amps sind immer zur Seite gedreht, weil ich mir das bei Link Wray abgeschaut habe.

Hier die bisherigen Artikel in der Reihe „Best Show Ever“:


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Roald Dahl: Die 5 besten Verfilmungen seiner (Kinder-)Bücher

„James ist der einsamste und traurigste Junge der Welt! Seit seine Eltern von einem Rhinozeros gefressen wurden, muss er bei den schrecklichen Tanten Schwamm und Zinke leben – was die Hölle ist!“ Solche schrecklichen Dinge passieren doch eigentlich nicht in Kinderbüchern - möchte man meinen. Doch die Erzählungen von Roald Dahl zählen zu den beliebtesten überhaupt in dem Genre und werden nicht nur von den Kleinsten verschlungen.  Auch die (vorlesenden) Erwachsenen lieben sie. Weil ihre (Alb-)Träume ernst genommen werden. „Doch eines Tages geschieht das Unglaubliche: James findet im Garten einen magischen Riesenpfirsich, in dem die seltsamsten Geschöpfe wohnen.“ Vielleicht ist…
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