Das wird den Nutzern gefallen: Facebook will „Gefällt mir nicht“-Button einführen

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Das wird den Nutzern gefallen: Facebook will „Gefällt mir nicht“-Button einführen

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Facebook ist längst so etwas wie ein eigenes Internet im Internet. User verbringen immer mehr Zeit mit dem sozialen Netzwerk, teilen Inhalte und informieren sich übers Weltgeschehen. Doch nicht alles, was dort zu sehen ist, stößt auf helle Begeisterung. Während man seine Zustimmung zu bestimmten Themen oder Posts stets unkompliziert mit dem „Gefällt mir“-Button ausdrücken konnte, war dies bei Missfallen nicht möglich.

Daher kam schon vor einigen Jahren die Forderung nach einem „Gefällt mir nicht“-Button auf. Wie es aussieht, wurde dieser Wunsch nun erhört. So erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Fragerunde in der Firmenzentrale am Dienstag (15.09.): „Die Menschen haben seit vielen Jahren nach einem ‚Dislike’-Button gefragt. Wir haben sie schließlich erhört und wir arbeiten daran. Wir werden etwas einführen, was den Bedürfnissen unserer immer größer werdenden Gemeinschaft entspricht.“

Lange Zeit wehrte sich Facebook gegen ein "Gefällt mir nicht"
Lange Zeit wehrte sich Facebook gegen ein „Gefällt mir nicht“

„Dislike“-Beispiel Flüchtlingskrise

Gerade im Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingskrise, die leider nur zu oft auch von fremdenfeindlichen Äußerungen begleitet wird, haben viele User das Bedürfnis, ihrem Gefühl besser Ausdruck verleihen zu können. Bisher hatte der Social-Media-Gigant keine Notwendigkeit für die Einführung eines „Dislike“-Befehls gesehen, auch um eventuelles Mobbing von vornherei zu verhindern. Außerdem erklärte Zuckerberg, dass dieser Neuerung auch technische Schwierigkeiten im Weg standen. „Es ist überraschend kompliziert.”

Dennoch versprach er, an einer Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten zu arbeiten: „Aber wir haben eine Vorstellung, die wir wohl bald so weit fertig haben, dass wir sie testen können, und je nachdem, wie das läuft, werden wir das größer aufziehen.“

FrankHoermann/SVEN SIMON picture alliance / Sven Simon
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