Highlight: Arte-Mediathek: Das sind die besten Musik-Dokus und Konzerte

David Bowie: Lyric Sheet von ‚The Stars (Are Out Tonight)‘

„Stars are never sleeping / dead ones and the living“ – daneben handschriftliche Notizen über „greek gods“ und „harmony“, sowie die Strichzeichnung eines Männchens und ein Stern mit Schweif. So sehen die Lyric Sheets aus, die davidbowie.com zur neuen Single des Sängers, „The Stars (Are Out Tonight)‘, gepostet hat.

„They burn you with their radiant smiles / trap you with their beautiful eyes“ – vielleicht geht es in dem Song um Verblendung. Der sechsminütige Clip zur Single jedenfalls steigert sich in einen orgiastischen Schnittwechsel, und Bowie sieht sich wieder mit der verführerischen Jugend konfrontiert, dies aber weitaus dramatischer als im thematisch ähnlich ausgerichteten Video von „Thursday’s Child“ von 1999.

Bowie selbst lieferte während seiner bald 50-jährigen Karriere wenige inhaltliche Interpretationen zu seinen Songs ab. Vielleicht sollte man gar nicht erst versuchen, seine Liedtexte zu verstehen, da sie – wie die meisten Stücke aller großen Künstler – als individuell gedeutete Wahrheiten viel besser funktionieren.


Arte-Mediathek: Das sind die besten Musik-Dokus und Konzerte

Here comes the rain again. Und wir haben die besten Musik-Dokus und Konzerte der Arte-Mediathek für diese Jahreszeit zusammengestellt. Zwar ohne die Eurythmics, dafür aber mit gesellschaftskritischem Rap von Kate Tempest, den Anfangsjahren David Bowies, mit einem intimen Konzert von Feist, einem Porträt der sonderbaren Kate Bush, jeder Menge Glam Rock und A-capella-Improvisationskunst mit Bobby Mc Ferrin. Kate Tempest bei den Eurockéennes „Life is performance and vanity“ rappt Kate Tempest. Zu den Themen der 33-Jährigen gehören Klassenkampf, Rassismus, Ängste, Gewalt und Macht sowie Sexualität und Geschlecht. Mit dunkler Poesie übt die Lyrikerin und Autorin raue Gesellschaftskritik. Ihre Songs kehren zum…
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