David Bowie: „The Next Day“ ist meistverkauftes Album der „Record Store List“ 2013


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Mit der Veröffentlichung von „The Next Day“ hat David Bowie erwartungsgemäß viel Furore gemacht – in einem Jahr, in dem Bowie mit einem Album kommt, herrschen andere Spielregeln in puncto Veröffentlichungspolitik, Ankündigung, Kritik und Rezeption. Nachdem der 66-Jährige, der sich in den letzten Jahren bis auf einige Charity-Events rar gemacht hat, so ziemlich in jeder „Best of 2013“-Liste auftaucht, geht er auch mit einer weiteren, bemerkenswerten Platzierung in die Jahres-Charts 2013 ein:

Die „Record Store List„, eine zu Ehren des jährlichen Record Store Days initiierte Liste, welche die meistverkauften Alben in unabhängigen Plattenläden aufführt, weist Bowie als Spitzenreiter der erfolgreichsten Werke 2013 aus.

Nicht besonders überraschend, aber vielleicht verdient, und – wie die folgende Top 10 belegt – in bester Gesellschaft:

  1. David Bowie – ‚The Next Day‘
  2. Arctic Monkeys – ‚AM‘
  3. Daft Punk – ‚Random Access Memories‘
  4. Nick Cave & The Bad Seeds – ‚Push The Sky Away‘
  5. Queens of the Stone Age – ‚… Like Clockwork‘
  6. The National – ‚Trouble Will Find Me‘
  7.  Boards Of Canada – ‚Tomorrow’s Harvest‘
  8. Mumford & Sons – ‚Babel‘
  9. Jake Bugg – ‚Shangri La‘
  10. Vampire Weekend – ‚Modern Vampires of the City‘


Jeff Buckleys Meisterwerk „Grace“: Hallelujah!

Mit "Grace", seinem einzigen kompletten Studioalbum, hat sich Jeff Buckley einen festen Platz in der Popgeschichte gesichert. Keine leichte Kost: melancholische Melodien und nachdenkliche Texte über unerfüllte Liebe. Doch die zehn fragilen Songs zwischen Folk, Jazz und Rock sind so schön, dass David Bowie "Grace" als eines von zehn Alben mit auf die einsame Insel nehmen würde. Der Heidelberger Jazzmusiker Karl Berger, der für die Streich-Arrangements verantwortlich zeichnete, erinnert sich: "Jeff war musikalisch sehr offen und kannte Musik von der klassischen Avantgarde bis zum modernen Jazz. Er ließ mich schreiben, was immer ich wollte." Das Label Columbia machte allerdings einige…
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