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David Bowie über Prince: „Das Beste, was der schwarze Pop zu bieten hat“


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1987, kurz nach Veröffentlichung des Albums „Never Let Me Down“, sprach David Bowie mit den Kollegen des amerikanischen ROLLING STONE über Künstler, die ihn inspirierten – und solche, auf die er selbst Einfluss ausübte.

Er schwärmte vom Glam Rock der frühen Siebziger, von Roxy Music, Gary Glitter, Marc Bolan, und wie er selbst mit der Figur des Ziggy Stardust zur Ikone wurde. Und wie das auf die neue Zeit, die Achtziger, ausstrahlte: „Etwas von uns steckt in jedem Stück moderner Musik.“

Der Interviewer Kurt Loder fragt daraufhin: „Also, so wie Prince in etwa?“

Bowie: „Prince, ja sicher. Das ist sicher der eklektischste Künstler seit mir (lacht). Ich denke, er ist ein großartiger Dieb.“

Später sprechen Loder und der Musiker über dessen „Young Americans“-Album von 1975, als er sich an Soulmusik herangewagt hatte.

„Was halten Sie vom momentanen Zustand des schwarzen Pop?“

Bowie: „Irgendwie ist das schon alles zum Tanzen, aber es fehlt einfach das Dämonische, der Schatte, es ist mir alles zu glatt. Wahrscheinlich ist da Prince wirklich das Beste, was der schwarze Pop momentan zu bieten hat.“


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