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David Prowse: Todesursache steht fest – Familie konnte nicht Abschied nehmen


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David Prowse verstarb am Coronavirus, wie am heutigen Montag (30. November), einen Tag nach Bekanntgabe seines Todes, öffentlich wurde.

Prowses Tochter teilte mit, dass der „Star Wars“-Schauspieler an Corona starb – das war mit „der kurzen Kranheit“ gemeint, wie es am Wochenende noch hieß. Der „Sun“ teilte Rachel Prowse mit, dass die Covid-19-Bestimmungen auch einen persönlichen Abschied verhindert hätten. „Wir konnte nur noch seine Sachen aus dem Krankenhaus abholen. Die Krankenschwester betonte, was für ein cooler Typ er doch gewesen sei. Larger than life. Er hätte es gemocht, dass sein Abschied nun auf Twitter hoch und runter ging.“

Rachel: „Er mag gruselig ausgesehen haben, aber er war ein liebenswerter, großherziger Mann. Ein eleganter Hüne. Und für uns war er ein Vater.“

ROLLING STONE berichtete zuvor:

David Prowse ist tot. Der britische Schauspieler, der in den ersten drei „Krieg der Sterne“-Filmen Darth Vader verkörperte, ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

Management bestätigt Tod

Die Management-Agentur des Schauspielers, Bowington Management, verkündete die Nachricht auf ihrer Twitter-Seite. „Mit großem Bedauern und herzzerreißender Trauer für uns und Millionen von Fans auf der ganzen Welt müssen wir bekannt geben, dass unser Klient DAVE PROWSE M.B.E. im Alter von 85 Jahren verstorben ist“, heißt es in dem Posting.

Von „Clockwork Orange“ zu „Star Wars“

Prowse wurde am 1. Juli 1935 im englischen Bristol geboren. Vor seiner Karriere als Schauspieler widmete sich der zwei Meter große Hüne dem Bodybuildung und Fitnesstraining. Seine ersten Filmrollen hatte er 1969 im Film „Crossplot“ und 1970 in „The Horror of Frankenstein“, ehe er 1970 die Rolle des Bodyguards Julian in Stanley Kubricks Meilenstein „A Clockwork Orange“ landete.

Seine beeindruckende Statur war es auch, die ihm seine Rolle in „Star Wars“ einbrachte. Prowse kam zunächst auch für die Rolle von Chewbacca in Frage – schlussendlich sollte er aber als Darth Vader Geschichte schreiben.

Seine Stimme war nie zu hören

Dreimal war Prowse im Star-Wars-Universum als Vader zu sehen: 1977 in „Star Wars“, 1980 in „The Empire Strikes Back“ und 1983 in „Return Of The Jedi“. Zu hören war allerdings nicht – Vader wurde von Schauspieler James Earl Jones synchronisiert. Auch sein Gesicht war nie zu sehen – in jener Szene im dritten Teil, als Vader seine Maske abnimmt, sieht man stattdessen den Schauspieler Sebastian Shaw. Die Action-Szenen übernahm der Fechter Bob Anderson für Prowse.

Neben der Schauspielerei war er auch als Fitnesstrainer aktiv – und trainierte unter anderem Christopher Reeves für dessen Rolle als Superman. In Großbritannien war er außerdem als „Green Cross Code Man bekannt – ein Superheld in einem öffentlichen Werbespot, der für die Verkehrssicherheit von Kindern sorgen sollte.

Prowse, der in seinen letzten Jahren laut Medienberichten an Demenz litt, hinterlässt eine Frau und drei Kinder.


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