Deutscher Effekt-Spezialist gewinnt Oscar für „Blade Runner 2049“


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Der aus Schwäbisch Hall stammende Gerd Nefzer hat den Oscar für die besten Special Effects gewonnen. Der 52-Jährige bekam den Goldjungen mit drei weiteren Kollegen für den Sci-Fi-Film „Blade Runner 2049“ zugesprochen.

Der Deutsche hielt seine Dankesrede betont kurz: „Dankeschön, Germany! Thank you – great.“ Nefzer, der sonst im Filmstudio Babelsberg an deutschen und europäischen Produktionen schraubt, um sie mit visuellen Effekten aufzuhübschen, freute sich sichtlich über die Trophäe.

Szene aus „Blade Runner 2049“
Szene aus „Blade Runner 2049“

„Blade Runner 2049“: Oscar auch für Roger Deakins

„Blade Runner 2049“ stach damit den vielleicht ärgsten Konkurrenten in der Kategorie, „Dunkirk“ von Christopher Nolan, aus und sicherte sich auch für die „Beste Kamera“ einen Academy Award. Eine schöne Auszeichnung für Roger Deakins, der in Hollywood seit Jahren als einer der profiliertesten Bildfinder gilt und schon mehrfach nominiert war.

Weitere deutsche Oscar-Hoffnungen konnten sich übrigens nicht erfüllen. Regisseurin Katja Benrath ging mit „Watu Wote/All Of Us“ (Kategorie Live-Action-Kurzfilm) über die Terrormiliz Al-Shabaab in Kenia leer aus.

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